Steuer sparen hinterm Volant

Sprit wird ständig teurer, doch das Kilometergeld ist niedrig wie eh und je. FORMAT zeigt, wie Sie den Fiskus dennoch ausbremsen.

Wenn Autofahrer die Nerven verlieren, liegt das derzeit nicht immer am mangelnden Fahrvermögen der anderen. Oft ist die Spritrechnung, die von Tankfüllung zu Tankfüllung immer happiger wird, der Grund für den Ärger. Wenig Trost bietet da das von Amts wegen gewährte Kilometergeld von 36 Cent je beruflich gefahrenen Kilometer. Rechnet man nämlich die tatsächlichen Kosten, die jährlich für das Auto anfallen, zusammen, wird rasch klar, dass die Steuervergütung nicht mehr als eine milde Gabe ist. So kostet ein gewöhnlicher Mittelklassewagen wie etwa ein Audi A4 im Schnitt bereits rund 74 Cent pro Kilometer.

Doch mit dem mageren Zuschuss von 36 Cent müssen sich Lenker nicht zufrieden geben. FORMAT hat nachgerechnet und zeigt, wie Sie beim Finanzamt mehr für Ihre Karosse herausholen und welche Mittel Sie noch ausschöpfen können, um zu günstigen Steuerkilometern zu kommen.

Kostenwahrheit statt Kilometergeld. So ist oft besser dran, wer statt des Kilometergeldes die tatsächlichen Fahrtkosten geltend macht und diese höheren Werte für die Steuer heranzieht. Das bedeutet, es müssen dem Fiskus sämtliche Rechnungen für das Auto vorgelegt werden, vom Sprit über die Versicherung, Mautgebühren, Mitgliedsbeiträge für Autofahrerclubs bis hin zur Servicerechnung. Selbst Strafen – allerdings nur bei minderer Verschuldung – wie Falschparken wegen einer dringenden Lieferung nimmt das Finanzamt entgegen. Auch eine jährliche Abschreibung für den Kaufpreis des Wagens über einen Zeitraum von acht Jahren kann so geltend gemacht werden. Kostet das Auto allerdings mehr als 40.000 Euro, ist die Toleranzgrenze der Finanzbeamten erreicht. Autos, die mehr kosten, dienen privaten Repräsentationspflichten, wie dazu im entsprechenden Erlass sachlich vermerkt wird.

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