So kommen Sie zu Ihrem Recht! Schadenersatz: Was sich ändern soll

Das Schadenersatz-Recht soll reformiert werden, auch für immaterielle Schäden. Ansätze zu besseren Leistungen gibt es schon beim Medienrecht, für Reisemängel, in der Medizin.

Die Katastrophe geschah an einem sonnigen Montagmorgen. Eine junge Mutter begleitete die kleine, sechsjährige Tochter bis zur Kreuzung. Von dort sollte sie dann allein zur Schule finden. Das Kind befand sich bei Grün am sicheren Schutzweg, als es von einem abbiegenden Lastwagen übersehen, überfahren und schwer verletzt wurde. Der Unfall ereignete sich vor den Augen der Mutter. Für die Verletzungen des Kindes zahlte die Haftpflichtversicherung knapp 200.000 Euro, inklusive Pflegekosten und Rente. Für den Schmerz der Mutter, ihren Verlust an Lebensfreude, gab es keinen Schadenersatz. Im Todesfall hätte die Versicherung 20.000 bis 30.000 Euro „Trauergeld“ überwiesen. „Das zumindest ist schon seit 2001 gängige Praxis“, sagt Peter Konwitschka von der Sozietät Schönherr.

Reformen sollen kommen. Die Problematik, seelische Schmerzen in Geld zu messen, ist aber nur ein Teilbereich der Überlegungen, die derzeit Experten und Politiker in ganz Europa anstellen. Es geht um grundlegende Reformen beim immateriellen Schadenersatz und die Maßnahmen, die nötig sind, die Rechtsprechung auch europaweit zu harmonisieren.

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