So erfolgreich sind Österreichs Internet-Unternehmer: Die Macher im Web 2.0!

Eine Hand voll Österreicher mischt im globalen Internet-Geschäft mit: mit brillanten Ideen, Mut zum Risiko und ausländischen Kapitalgebern.

Beim Blick in den Rückspiegel verschwimmt so manches, wenn das Ziel erreicht ist. Nicht so bei Martin Stiksel, obwohl der angekommen ist – im Klub der Millionäre. Der 32-jährige Österreicher, der in London mit zwei Kompagnons das Radio-Musiknetzwerk Last.fm hochgezogen hat, erinnert sich gut an die Tage, als warmes Essen der einzige Lohn für die Mitarbeiter war. Mit dem 280-Millionen-Dollar-Verkauf an den US-Medienriesen CBS sind die Last.fm-Macher seit Mai pekuniäre Sorgen los und können „mit einem starken Partner das tun, was wir immer schon wollten“, sagt Stiksel. „Alle Songs und Musikvideos einsammeln, die es gibt“.

Karlheinz Toni, der 26-jährige Hüne aus Tirol, ist zurzeit noch mit Vollgas unterwegs. Seit der Informatik-Student der Bayerischen Eliteakademie mit seiner Geschäftsidee Anfang Februar britische Investoren derart beeindruckt hatte, dass sie ihm mit einem 100-Millionen-Dollar-Blankoscheck alle nötigen Mittel zusicherten, ist alles anders: Toni und seine Freunde Richard Schreiber und Thomas Whitfield können Gas geben. In London wird mit Dutzenden Mitarbeitern – oft nächtelang – am Seiten-Design gefeilt, werden Datenbanken gefüttert, Kooperationen ausgedealt und PR-Pläne ausgetüftelt. Obwohl die miomi-Seite erst im September freigeschaltet wird, hat der Ansatz, ganz persönliche Erlebnisse mit historischen Ereignissen auf eine neue Weise zu verknüpfen, die Web-Gemeinde derart fasziniert, dass sich schon 150.000 Nutzer vorab registriert haben – auf einem bislang leeren Portal.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT.

Karrieren

Studie: Wie Unternehmer ticken, was sie antreibt

Wirtschaft

Rapid Wien - Der Doppelpass auf der Rasierklinge

Wirtschaft

Volkswagen investiert 44 Milliarden Euro in Zukunftstechnologien