Skibranche auf Talfahrt

Banges Warten auf Schnee: Die Skibranche baut zunehmend auf alternative Strategien –abseits des klassischen alpinen Wintersports.

Keiner redet mehr vom Schnee von gestern – doch jede Regel hat eine Ausnahme: Wenn es um die Skibranche geht, ist der Schnee vom Vorjahr in aller Munde, beziehungsweise dessen weitgehendes Ausbleiben. In der letzten Skisaison sind im Vergleich zum Rekordwinter 2005/06 zu wenig Flocken gefallen. Bei Temperaturen von bis zu sechs Grad über dem langjährigen Durchschnitt dachten offenbar wenige ans Skifahren.

Die Folge: Der österreichische Handel verkaufte laut Markterhebung von Fessel-GfK insgesamt nur 388.000 Paar Ski. Das sind um zwanzig Prozent oder beinahe 100.000 Paar weniger als im Jahr davor. Die Hersteller der alpinen Latten hatten deshalb mit Umsatzrückgängen zu kämpfen: Fischer wird heuer voraussichtlich bloß 120 Millionen Euro Umsatz erreichen, um knapp 40 Millionen weniger als im Vorjahr. Atomic verbuchte im ersten Halbjahr 2007 ebenfalls ein Minus von satten 24,4 Prozent, außerdem beschäftigte das Unternehmen um achtzig Mitarbeiter weniger. Head wird nach aktueller Analyse im Standard-&-Poor’s-Report gar als pleitegefährdet beschrieben. Die brennende Frage der gesamten Skibranche lautet deshalb: Bringt Frau Holle in diesem Winter ausreichend Schnee? Und vor allem – wenn sich der Wettergott nicht beschwören lässt –, mit welchen Strategien können Umsatzeinbrüche künftig ausgeglichen werden?

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