Skandalöse Versäumnisse im Hochwasserschutz

Hätte die große Katastrophe verhindert werden können? Die Dämme des Kamptals, das zu den am schlimmsten betroffenen Regionen der Flutkatastrophe gehört, wiesen bereits seit Jahren dramatische Sicherheitsmängel auf. Das belegt eine bislang unveröffentlichte Expertise des Landes Niederösterreich, aus der das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe zitiert.

So heißt es in der Studie, die nach der Kamptal-Überschwemmung Mitte der Neunzigerjahre in Auftrag gegeben wurde und deren Ergebnisse den betroffenen Gemeinden seit Juni des Vorjahres vorliegen, wörtlich: "Anläßlich der letzten Hochwässer wurde festgestellt, daß die Dämme über weite Bereiche nicht mehr die erforderliche Undurchlässigkeit aufweisen. Dieser Umstand, so die Fachleute wörtlich, ist im Wesentlichen auf den teilweise starken Bewuchs zurückzuführen, der zu Wurzeldurchdringungen bei den Dämmen geführt habe."

Die Kosten für die verabsäumten Sanierungen der Kamptal-Dämme werden vom Wasserschutzreferat des Landes mit insgesamt 600.000 Euro beziffert. Die Gemeinden seien jedoch nicht bereit gewesen, die Summe vorzufinanzieren, beteuert man im Wasserschutzreferat.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen FORMAT.

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