Siemens verkauft Call Center: Ringo geht laut FORMAT an Schneider Holding in Ternitz

Siemens Österreich wird immer kleiner. Wie FORMAT erfuhr, wird jetzt auch das unter dem Namen Ringo agierende Call-Center verkauft.

Die Begründung: Das Call-Center passt nicht in die drei neuen Kerngeschäftsbereiche Indus­trie, Energie und Medizintechnik. Käufer ist die Schneider Holding Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH aus Ternitz, die dort schon ein Call-Center betreibt.

Für die hundert Mitarbeiter , die bei Ringo in Hollabrunn bis­her hauptsächlich für Siemens ­gearbeitet haben, gebe es eine ­Zusage, dass sowohl Standort als auch Arbeitsplätze erhalten bleiben, heißt es. Über den Kaufpreis des profitablen Unternehmens wurde Stillschweigen vereinbart. Ringo soll weiterhin für Siemens arbeiten, was de facto ein Outsourcing dieser Tätigkeiten be­deutet. Ringo wickelt zum Beispiel auch den Verkauf der „aber hallo“-Telekomshops für Rewe ab.

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

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