Selbstständigkeit - worauf man achten sollte

Endlich selbstständig sein ist ein Traum, den Millionen von Menschen miteinander teilen. Der Sprung in die Selbstständigkeit kann gelingen, wenn man weiß, worauf zu achten ist.

Der Sprung in die Selbstständigkeit: Worauf man achten sollte
Endlich selbstständig sein ist ein Traum, den Millionen von Menschen miteinander teilen. Doch, wenn es soweit ist und man sich seinen sehnlichen Wunsch vom eigenen Betrieb erfüllen möchte, dann machen viele Menschen zum Teil folgenschwere Fehler. Nur die wenigsten neuen Unternehmen überleben die ersten beiden Jahre. Viele der Gründe, die zum einem frühzeitigen Aus führen könnten, lassen sich allerdings durch sorgsame Planung vermeiden. Der Sprung in die Selbstständigkeit kann gelingen, wenn man weiß, worauf zu achten ist.

Die nötige Expertise muss mit an Bord sein
Einer der klassischen Ratschläge, den Startup-Gründer von Experten erhalten, lautet: Man sollte nicht alleine gründen, denn praktisch immer fehlt es anschließend an der nötigen Expertise. Ein Techniker weiß in der Regel nicht, wie ein Produkt vermarktet wird. Ein Werbespezialist hat hingegen Wissenslücken beim Produktionsprozess. Beide haben vermutlich Probleme mit der Erstellung der Steuererklärung oder dem Aufstellen von Bilanzen. Vor der Gründung sollte man sich deshalb fragen, ob die nötigen Personen mit an Bord sind, die z.B. über Wissen in den Bereichen Rechnungslegung , Buchhaltung, Warenwirtschaft, Kundenbetreuung, Produktions- und Vertriebsprozessen sowie zur Vermarktung verfügen? Personen, die sich als Ein-Mann-Unternehmen selbstständig machen, sollten sich zumindest vorher über ihre rechtlichen Verpflichtung von einem Experten unterrichten lassen und sich mit aktuellen Software-Lösungen zum Beispiel für die Steuer oder die Fakturierung behelfen, um Fehler zu vermeiden.

Messen, Professoren, Bekannte: Schon vor der Gründung Kontakte knüpfen
Wer sich selbstständig machen oder sogar ein Unternehmen gründen möchte, braucht die passenden Partner für dieses Vorhaben. Branchenkontakte sind aus diesem Grund unverzichtbar. Zugleich helfen diese dabei, den Markt kennenzulernen, auf dem man sich bewegt. Viel zu selten besuchen Gründer dabei Messen, dabei stellen diese nach wie vor die einfachste Möglichkeit dar, um einschlägige Branchenkontakte zu knüpfen. Nach jeder mehrtägigen Messe hat man in der Regel einige hilfreiche Visitenkarten bekommen, die Grundlage für ein erstes kleines Beziehungsnetzwerk ist. Es ist aber durchaus ratsam, auch andere Ressourcen anzuzapfen. Studenten, die frisch von der Universität kommen, können sich beispielsweise an ihre Professoren wenden, um Ratschläge einzuholen. Oft hat man zudem Freude oder Bekannte, die bereits in der Branche tätig sind und zumindest die richtigen Adressen kennen. Oft treten sie auch als Ratgeber auf und können in schwierigen Momenten mit den richtigen Hinweisen Unterstützung bieten.

Frühzeitig die Finanzierung klären
Der Sprung in die Selbstständigkeit soll im Idealfall dazu führen, dass man eine finanzielle Unabhängigkeit erreicht und gut leben kann. Bevor der eigene Betrieb allerdings Geld einbringt, kostet er erst einmal. Eine der ersten Fragen, die vor der Selbstständigkeit geklärt werden muss, lautet deshalb: Wie soll das bezahlt werden? Klassischerweise gibt es hierfür drei Quellen: Wer eine gute Idee hat und Wirtschaftsvertreter von dieser überzeugen kann, findet in der Regel ein paar Investoren. Zusätzlich unterstützt auch der Staat mit Fördermitteln, verlangt aber für deren Ausschüttung eine Eigenkapitalquote von wenigstens elf Prozent im neuen Unternehmen. Wenn nach Geld fehlen sollte, muss man sich an die Banken für einen Kredit wenden. Die Geldhäuser verlangen in aller Regel ebenfalls eine Eigenkapitalquote von mehr als zehn Prozent, einen schlüssigen Geschäftsplan über zwei (teilweise drei) Jahre sowie sonstige Sicherheiten. Wenn mehrere Personen sich gemeinsam selbstständig machen wollen, erleichtert dies die Darlehensvergabe erheblich, da das Risiko so geteilt wird.
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