Schule macht Wirtschaft: Junge Ideen für Österreich

Schule macht Wirtschaft: Junge Ideen für Österreich

Bei der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft“ stellen sich Jungunternehmer aus ganz Österreich dem kritischen Urteil heimischer Wirtschaftsexperten.

Innovation und Qualität, das wiederholen Wirtschaftsvertreter und Politiker bei jeder sich bietenden Gelegenheit, sind die wichtigsten Wettbewerbsvorteile der heimischen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb. Österreichische Schülerinnen und Schüler stellen bei "Schule macht Wirtschaft“ Jahr für Jahr ihre eigene Innovationskraft als Jungunternehmer unter Beweis.

Ein treuer Unterstützer der FORMAT-Aktion ist Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, der jedes Jahr eine Schule in Wien und eine in seinem Heimatbundesland Oberösterreich besucht. Vorvergangene Woche war er im Schulzentrum Ungargasse im dritten Wiener Gemeindebezirk zu Gast.

Die angehenden HTL-Wirtschaftsingenieure verkaufen mit ihren JUNIOR-Unternehmen Grafikdienstleistungen, aus Ölfässern hergestellte Sitzgelegenheiten und selbst entwickelten Sirup in praktischen 20-ml-Portionsfläschchen.

Bei JUNIOR entwickeln 13- bis 19-jährige Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Geschäftsideen und bringen diese auf den Markt. Von der Marktforschung bis zu Vertrieb übernehmen sie alle Aufgaben selbst. Im Rahmen von "Schule macht Wirtschaft“ stellen ausgewählte Schulen ihre Projekte heimischen Topunternehmern und Spitzenfunktionären der Wirtschaftskammer vor.

Die erfolgreiche Umsetzung der eigenen Ideen und die ersten Schritte in der Selbstständigkeit hat bei den Schülern der Ungargasse Lust auf mehr gemacht. "Wir haben gesehen, wie abwechslungsreich es ist, ein Unternehmen zu führen. Es ist nicht immer derselbe Tagesablauf, man steht immer vor neuen Herausforderungen“, sagt Sirupi-Geschäftsführer Dominik Pfitzner.

Auch seine Kollegen Marcel Putz (PGS) und Nicolai Leiche (ReBarrel) können sich den Schritt in die echte Selbstständigkeit nun gut vorstellen. Sie wollen sich dabei auch von strengen gesetzlichen Anforderungen und hohen Kosten nicht abschrecken lassen: "Es ist schwierig, aber wenn man es in Österreich schafft, dann schafft man es überall“, so Leiche.

Einkaufstour

Vom Auftritt der Experten sollen vor allem die Schülerinnen und Schüler profitieren, Leitl verließ die Ungargasse aber selbst auch nicht mit leeren Händen. Er war von den Geschäftsideen so überzeugt, dass er spontan Aufträge an die JUNIOR-Unternehmen ReBarrel und Sirupi erteilte. Vielleicht wird man es sich in der Wirtschaftskammer also bald auf einem ausrangierten Ölfass bequem machen können.

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