Schüler als Hightech-Unternehmer

Schüler als Hightech-Unternehmer

Die JUNIOR-Unternehmen LaserCraft und Wood-Steel der HTL St. Pölten produzieren und verkaufen individualisierte Uhren, Holzbretter und Flaschenöffner.

"Schule macht Wirtschaft“ begeistert junge Österreicher für die Selbstständigkeit. Auch Coca-Cola unterstützt die FORMAT-Aktion.

So einfach die Idee, so Hightech ihre Umsetzung. Die JUNIOR-Unternehmen LaserCraft und Wood-Steel der HTL St. Pölten (siehe Kasten rechts) produzieren und verkaufen individualisierte Uhren, Holzbretter und Flaschenöffner. Der Clou: Die Produkte werden mit einem Laser exakt nach den Vorstellungen des Kunden gestaltet. Damit konnten die Jungunternehmer auch bei der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft“ überzeugen.

Bei JUNIOR gründen 13- bis 19-jährige Schülerinnen und Schüler echte Unternehmen. Durch den Verkauf von Anteilsscheinen stellen sie das Startkapital auf, und auch danach übernehmen sie alle Aufgaben selbst - von der Produktentwicklung bis zum Vertrieb. Heuer nehmen rund 2.200 Schüler in mehr als 190 JUNIOR-Unternehmen an dem Programm teil. Sie messen sich in Wettbewerben miteinander, der Bundessieger darf Österreich Ende Juli beim Europafinale in Berlin vertreten.

Mit "Schule macht Wirtschaft“ unterstützt FORMAT ausgewählte Schulprojekte und bringt die Jungunternehmer mit Experten aus der Wirtschaft zusammen. Die HTL St. Pölten wurden vergangene Woche von Philipp Bodzenta und Petra Burger von Coca-Cola Österreich besucht.

Mundpropaganda

Die "Schule macht Wirtschaft“-Experten diskutierten mit den Jungunternehmern von Lasercraft und WoodSteel über die Herausforderungen, die diese im Laufe ihrer Unternehmensgründungen im vergangenen Schuljahr bewältigen mussten.

Besonderes Interesse zeigten die Schüler und Schülerinnen dabei an den Werbestrategien von Coca-Cola, nach Apple und Google und mit einem Wert von rund 65 Milliarden Euro die bekannteste Marke weltweit. Bodzenta, Marketingchef von Coca-Cola in Österreich, sprach aber nicht nur über die spezielle Situation eines multinationalen und milliardenschweren Konzerns, sondern versuchte, die Brücke zu den jungen Unternehmensgründern zu schlagen: "Bei Start-ups läuft es anfangs meistens über Mundpropaganda und das nähere Umfeld, genau so wie auch ihr das gemacht habt.“

In den vergangenen zwei Wochen fanden auch die ersten JUNIOR-Landeswettbewerbe statt. In Salzburg, Niederösterreich und Wien gewannen mit StyriaWood, MöWi und Lili Unternehmen, die schon bei der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft“ glänzen konnten. Sie sind damit Fixstarter beim Bundeswettbewerb am 23. Juni in Wien und haben alle Chancen auf die Teilnahme am Europafinale in Berlin. FORMAT wird auch darüber berichten.

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