Sand im Börsengetriebe

Die US-Immobilienkrise lässt die Börsenkurse purzeln. FORMAT zeigt, welche Kreise der Crash zieht und wie es mit Aktien weitergeht.

Die vergangene Woche versaute vielen Börsianern das tolle Urlaubswetter. Laue Quartalszahlen einiger US-Blue-Chips, kombiniert mit der Fast-Pleite des US-Hypothekenfinanzierers Countrywide Financial, lösten ein Kursbeben an den Weltbörsen aus, das sich gewaschen hat.

Seit ihren diesjährigen Höchstständen verloren zum Beispiel der deutsche Leitindex DAX und der russische RTX beachtliche acht Prozent. Auch der ATX musste mit minus 7,6 Prozent kräftig Federn lassen. Die US-Hypothekenkrise hinterlässt tiefe Spuren am Finanzmarkt. Drei Hedgefonds von Bear Stearns stehen am Rande des finanziellen Ruins. Die Deutsche Industriebank (IKB) schrammte knapp an der Pleite vorbei. Bei einem der größten US-Hypothekenfinanzierer, American Mortgage, brach der Kurs um über 90 Prozent ein, nachdem das Unternehmen verkündete, dass es ein Loch von rund 800 Millionen Dollar habe und selbst keine Kredite mehr bekomme. Zuletzt musste sogar die Eliteuniversität Harvard 700 Millionen Dollar in den Wind schreiben, weil der Hedgefonds Sowood Capital das Zeitliche segnete.

Viele Anleger stellen sich nun die Frage, ob das das Ende des jahrelangen Börsenaufschwungs ist oder ob es sich nur um die lange erwartete Kurskorrektur handelt. FORMAT beleuchtet die Hintergründe des Börseneinbruchs, zeigt die derzeitigen Risiken auf und verrät, wie man trotz wankelmütiger Kurse Geld verdienen kann.

Neben dem Risiko des hohen Ölpreises könnte sich besonders die Krise am US-Hypothekenmarkt ausweiten. Jens Erhardt, Vermögensverwalter aus München: „Die Größe der Probleme bei den Immobiliendarlehen lässt sich schwer abschätzen. Insgesamt beläuft sich das Darlehensvolumen in den USA auf etwa 10.000 Milliarden US-Dollar. Davon sind etwa 1.200 Milliarden Dollar Kredite mit niedriger Bonität. 120 Milliarden Dollar dieser Kredite sind bereits verloren.“

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