Sammlungen: Die Kunst der Wirtschaft

Sind die neuen Mäzene Gutmenschen oder Kunst-Addicts? Um reine Bürobehübschung geht es jedenfalls schon lange nicht mehr. Von der Konzept-Kunst des Verbunds bis zur Foundation der Generali: die Topsammlungen heimischer Unternehmen.

Von strahlendem, weithin sichtbarem Lichtkranz umgeben, präsentiert sich der Firmensitz der Kommunalkredit Austria im neunten Wiener Gemeindebezirk. Bei der Installation handelt es sich um ein Leuchtstoffröhrenobjekt der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz. Die Kommunalkredit gibt sich kunstsinnig. Nicht von ungefähr entstammt die nunmehrige Kunstministerin Claudia Schmied als ehemaliges Vorstandsmitglied diesem Betriebsklima. Über 500 Werke österreichischer zeitgenössischer Künstler zieren die Wände der Büros des Finanzdienstleisters, von kraftvollen Prachenskys bis zu Gemälden von Hermann Nitsch, Herbert Brandl oder Maria Lassnig. Das Foyer wird von Glaswänden der Künstlerin Eva Schlegel beherrscht. Die Sammlung, seit 1990 kontinuierlich aufgebaut, ist von Vorlieben des Generaldirektors Reinhold Platzer geprägt, der die Auswahl selbst trifft.

Als Unternehmen eine Sammlung zu haben scheint en vogue. Jedes bessere Zahnlabor und jede Anwaltsgruppe zählt Kunst zur Geschäftsausstattung. Daher gilt es, Akzente zu setzen, abseits von Bürobehübschung und Mitarbeiterbeglückung: Immer mehr Unternehmen sammeln daher immer professioneller, setzen sich ambitionierte Ziele und übernehmen damit Förderaktivitäten des Staates. Die Modelle sind höchst unterschiedlich.

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