Salzburger Millionen-Show: Das Festspiel-Business. Die Big Player & die High Society

Welche Summen Großkonzerne wie Uniqa, Siemens, Audi und Nestlé in die Salzburger Festspiele investieren. Und was sie sich davon erhoffen.

Was es einen Konzern kostet, bei den Salzburger Festspielen als Hauptsponsor aufzutreten, lässt sich leicht beziffern: Jeweils 600.000 Euro zahlen Uniqa, Siemens, Nestlé und Audi jedes Jahr, um „Offizieller Sponsor der Salzburger Festspiele“ zu sein.

Was es den Unternehmen an Gegenwert bringt, ist schwerer zu bewerten. Exakte Zahlen wie diese sind rar: Bei Uniqa führt man ins Treffen, dass man sich durch sein Kulturengagement, besonders bei den Salzburger Festspielen, in den letzten Jahren immerhin 30 bis 40 Prozent seines Werbebudgets erspart habe.

Sympathiegewinn. Wenn man die Chefs der großen Konzerne nach den Beweggründen für das Kultursponsoring fragt, wollen sie aber meistens lieber über Kunst und Kultur, über gesellschaftliche und soziale Verantwortung und über Themen wie Imagetransfer und Sympathiegewinn reden.

„Ein wesentliches Anliegen der Kulturförderungsmaßnahmen von Siemens Österreich ist es, jungen Menschen den Zugang zur Kultur zu ermöglichen und gleichzeitig junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern“, sagt Siemens-Generaldirektor Albert Hochleitner.

Von einer Leidenschaft für Qualität, die sein Unternehmen und die Salzburger Festspiele gemeinsam haben, spricht Peter Brabeck-Letmathe, Verwaltungsratspräsident und CEO von Nestlé. Für den gebürtigen Österreicher ist die „Verbindung von Tradition und Innovation, Kontinuität und Kreativität“ ein gemeinsames Markenzeichen. Mit dem Sponsoring-Engagement „übernehmen wir ganz bewusst kulturelle und gesellschaftliche Verantwortung“.

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