Salzburger Festspiele: Auf die Plätze!

Am 27. Juli startet Österreichs Edelfestival an der Salzach zu neuen Höhenflügen. Die Stadt ist auf Hochglanz gebracht, für jegliche Spielart des reichen Mannes bereit, die Gästelisten der Empfänge sind geschrieben. Die letzten Proben laufen auf Hochtouren. Das Programm ist mutiger denn je. Möge die Übung aus Kunst, Cash & Party gelingen.

Wir haben bei den Festspielen gewisse Rücksichten auf die Nerven unserer empfindsamen Gäste zu nehmen“, formulierte der spätere Festspielpräsident Josef Kaut im Jahr 1966 sein Bedauern, als er Thomas Bernhard dessen Auftragswerk „Ein Fest für Boris“ zurückgeben musste. Jetzt kommt die böse Salzburg-Reflexion über eine Tischgesellschaft mit 13 Krüppeln, mit der der Autor 1970 in Deutschland seinen Durchbruch feierte, endlich auch in Salzburg zur Aufführung. Und wird ähnlich wie auch das Uraufführungsprojekt des flämischen Theatermachers Luc Perceval über „Molière“ oder das bildstarke „Requiem“ von Universalkünstler Jan Fabre in der Felsenreitschule (Termine im neuen FORMAT) für Diskussionen im heurigen Festspielsommer sorgen.

Denn nicht Namedropping und gefälliger Mainstream, sondern Mut, Entdeckerfreude und Lust am Risiko zeichnen das Programm des engagierten neuen Teams um Intendant Jürgen Flimm, Konzertchef Markus Hinterhäuser und Schauspielleiter Thomas Oberender aus.
Dennoch: Von den 220.000 aufgelegten Karten sind bereits 90 % verkauft. Allen voran die Opernproduktionen „Eugen Onegin“ und „Armida“ und der redesignte „Jedermann“, der mit der 38-jährigen Marie Bäumer heuer wieder eine neue Buhlschaft präsentiert und zudem mit einem sensationellen Teufel, gespielt von Burgstar Sven-Eric Bechtolf, lockt. „Der beste Teufel seit Helmuth Lohner“, wie Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler nach ersten Proben schwärmt (siehe Interview im neuen FORMAT).

Auch Thaddaeus Ropac freut sich über die „Super-Stimmung“ in der Stadt, die er auch auf den umtriebigen neuen Intendanten Jürgen Flimm zurückführt, der anders als sein Vorgänger Peter Ruzicka weitaus offener agiert.

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