"Risikofreudiger sein“

"Risikofreudiger sein“

Die Politik bejubelt das Überspringen der Drei-Prozent-Marke bei der F&E-Quote, aber Spitzen-Wissenschafter drohen mit Abwanderung. Infineon-CEO Sabine Herlitschka im FORMAT-Gespräch über das Forschungsland Österreich.

Format: Politiker feiern Österreichs neue F&E-Quote von 3,01 Prozent, während Grundlagenforscher immer noch über zu wenig Geld klagen. Wer hat Recht?

Herlitschka: Die F&E-Quote ist ein wichtiges Abbild, wo sich ein Land hinbewegen möchte. Jetzt haben wir einmal eine Schallmauer durchbrochen, das ist auch gut. Aber der Weg muss fortgesetzt werden. Ziel sind immer noch jene 3,76 Prozent bis 2020, die die Regierung sich vorgenommen hat. Dabei sollten wir bleiben.

Einige Paradeforscher könnten Österreich verlassen, weil es zu wenig Mittel gibt.

Ein Forschungsstandort definiert sich nicht nur über die F&E-Quote. Da gibt es ein Sammelsurium an Indikatoren. Eine Rolle spielt zum Beispiel auch, wie viele Unternehmensgründungen man schafft oder wie forschungsaffin eine Gesellschaft insgesamt ist.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 19/2015
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