Richtig getaktet

Richtig getaktet

Wolfgang Fischer, Geschäftsführer der Wiener Stadthalle, lebt nach Noten: Beruflich richtet er in Kürze den Song Contest aus. Privat genießt er vor allem die klassischen Vertonungen.

Musik und Veranstaltungen, das mag Wolfgang Fischer, 53, der Geschäftsführer der Wiener Stadthalle, beruflich wie auch privat. Während in der Stadthalle die U-Musik dominiert, ist sein persönliches Steckenpferd die Klassik. "Meine Eltern waren Opernnarren, und ich habe laut ihren Aussagen mit sechs Jahren schon drei Viertel der Zauberflöte auswendig gekonnt.“ Auch als Teenager, als andere in der Disco abtanzten, besuchte Fischer lieber Opernhäuser.

Sein berufliches Highlight, jedenfalls was die Größe des Events betrifft, findet in ein paar Tagen statt, musikalisch von Mozart oder Verdi allerdings eher entfernt: der Eurovision Song Contest. Dafür mit 200 Millionen TV-Zuschauern. "Das ist ein ist ein technologisches Großereignis der Sonderklasse.“ Startschuss für das musikalische Feuerwerk ist am 17. Mai, an dem alle 40 teilnehmenden Nationen am Red Carpet des Wiener Rathausplatzes defilieren und anschließend bei Bürgermeister Michael Häupl empfangen werden. Beim Finale am Samstag darauf treten 27 Länder an, um den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Conchita Wurst zu krönen. Für Fischer geht es dabei weniger ums Geld als ums Image: "Die Stadt Wien finanziert direkt und indirekt zwölf Millionen Euro. Für uns ist somit eine wirtschaftlich tragbare Sache, auch wenn wir wochenlang keine anderen Veranstaltungen bedienen können. Aber die Stadthalle bekommt einen Modernisierungsschub, und dieser ist nachhaltig.“

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