Revolte im Kristall-Clan

Ein Teil der Swarovski-Gesellschafter will den Familienkonzern in eine AG umwandeln und an die Börse bringen. Frontfrau ist Fiona Swarovskis Mutter Marina Giori.

Zwölf bis vierzehn Luxusyachten verkauft der österreichische Schiffsbauer Yaretti im Jahr. Doch um kein Boot macht die Firma so viel Aufhebens wie um das Modell mit dem Arbeitstitel „Yaretti bei Fiona“, das kommenden Montag in Venedig auf den offiziellen Namen „Crystal“ getauft wird: Das Interieur für das knapp 22 Meter lange und fünf Tonnen schwere noble Motorschiff hat Kristallerbin Fiona Pacifico Griffini Grasser (Swarovski) nicht nur entworfen, sondern in liebevoller Handarbeit teilweise selbst gefertigt.

Yaretti punktet beim Stapellauf des Unikats am 18. Juni gleich doppelt: Während der Wiener Betrieb gewöhnlich 1,4 bis knapp zwei Millionen Euro für ein Boot der gleichen Größe nimmt, schlägt die Crystal mit 2,3 Millionen zu Buche – bei reißender Nachfrage schon vor der Präsentation.

Zudem wird sich das zwanzig Jahre alte und trotz seines extravaganten Metiers eher unbekannte Unternehmen mit Sitz in Wien-Wieden mit der Crystal bei seiner Klientel, den Reichen und Schönen Europas, einen glänzenden Namen machen: Presse aus ganz Europa ist zur Schiffstaufe geladen. „Man neigt dazu, Fiona zu unterschätzen“, sagt Yaretti-Sprecherin Natalie Siegl. „Wie diese Yacht beweist, sollte man das aber nicht tun.“

Ein guter Rat, den sich derzeit wohl auch einige der Mitglieder des verzweigten Swarovski-Familienclans zu Herzen nehmen, wenn es um Fiona Swarovskis mögliches künftiges Wirken beim Tiroler Kristallmulti geht.

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