Restaurants: Lokal-Größen

Wo essen Wirtschaftsbosse, Topmanager und Medienmacher, wo treffen sie ihre Geschäftspartner, wo gehen sie privat hin? FORMAT bringt die gefragtesten Adressen Wiens.

Sie sind Stammgäste in den besten Restaurants der Stadt; wenn sie auftauchen, stehen die Kellner stramm: Wirtschaftsbosse, Politgranden und Society-People sind in Gourmettempeln, Edelbeisln und In-Lokalen gern gesehene Gäste.

Sie werden bevorzugt behandelt, bekommen die besten Plätze und sind nicht selten bereits im elektronischen Reservierungssystem eingespeichert: mit ihren Vorlieben, Lieblingsgerichten und Tischwünschen. Wenn etwa Hannes Androsch im Plachutta Wollzeile aufkreuzt, sehen die Kellner schon im Computer, dass immer frische Salzstangerln am Tisch sein müssen und der Industrielle in der Loge zwei sitzen will. Für Zeitungszar Hans Dichand wiederum ist meist die sogenannte „Kaiserloge“ reserviert, und Exbundeskanzler Wolfgang Schüssel isst am liebsten Rindszunge und Palatschinken.

Manche ziehen verschwiegene kleine Lokale vor, wie etwa Erste-Bank-Chef Andreas Treichl, der sich häufig ins Winziglokal „Pan e Wien“ zurückzieht, andere lieben es, beim feinen Dinieren gesehen zu werden. Die besten Adressen dafür sind Fabios, Indochine 21 und Do&Co am Stephansplatz. Dort verkehren die meisten Promis, dort gehen fast alle hin, manche oft bis zu dreimal die Woche.

Kommunikationsguru Wolfgang Rosam wiederum hat im Fabios ebenso eine Stammloge wie André Heller, Alfred Gusenbauer, Startenor Juan Diego Flórez oder der Industrielle Ronny Pecik. Und immer wenn Medienmanager Hans Mahr, Raiffeisen-Boss Christian Konrad, Niki Lauda oder der ORF-Grande Elmar Oberhauser im Do&Co auftauchen, werden sie empfangen, als gehörten sie zur Familie des nicht minder prominenten Lokalinhabers Attila Dogudan.

Alle Top-Lokale finden Sie im neuen FORMAT

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