Renditen trotz Gegenwind

Die Börsen bleiben auch in den nächsten Wochen aufregend. FORMAT analysiert, wo die wichtigsten Gefahren lauern und welche Papiere jetzt am attraktivsten für Neukäufe sind.

Die Nerven der Aktionäre sind derzeit extrem strapaziert. Tage einer Beruhigung werden abgelöst von neuerlichen Kurseinbrüchen. Die Frage aller Fragen: Soll man jetzt schon wieder einsteigen oder noch warten? In den vergangenen Börsenkrisen von Mai 2006 und Februar 2007 wäre es im Rückblick am besten gewesen, kaltblütig nachzukaufen. Beim EuroStoxx-50-Index wären bis zu 25 Prozent zu verdienen gewesen. Doch gilt diese Regel diesmal genauso? Die Statistik warnt Investoren, die jetzt trotz Tagesschwankungen von zwei Prozent oder mehr wieder einsteigen wollen: Denn innerhalb der letzten Jahre war just im September mit Aktien nichts zu holen. Ganz im Gegenteil: Die 50 wichtigsten europäischen Blue Chips des EuroStoxx-50-Index verloren seit 1999 im neunten Monat des Jahres im Schnitt kräftig um 3,4 Prozent. Darüber hinaus wurde stark am Nervenkostüm der Anleger gerüttelt, waren doch die größten Schwankungen der Kurse ebenfalls im September auszuhalten. Peter Ladreiter, von der Fondsgesellschaft Security der Capital Bank: „Zwischen beiden Phänomenen gibt es durchaus einen Zusammenhang: „Rasche Kursänderungen haben meist ein negatives Vorzeichen, die anschließenden Erholungsphasen dauern meistens länger.“

Wie schnell sich der Win drehen kann, zeigte sich Mitte der Woche. Nach ein paar ruhigeren Tagen sorgten zwei Meldungen aus den USA für stürmischen Gegenwind: So nahm die Industriestaaten-Vereinigung OECD Mitte der Woche ihre Schätzungen für das Wachstum der US-Wirtschaft für das laufende Jahr von 2,1 auf 1,9 Prozent zurück. Noch schlimmer: Die OECD schließt sogar eine Rezession nicht mehr aus. Außerdem wurde bekannt, dass die größte Bank der Welt, die Citigroup, auf kritischen Kreditkonstruktionen in der Höhe von fast 100 Milliarden Dollar sitzt. Wie hoch die tatsächliche Ausfallsrate bei Citigroup und anderen Banken infolge der US-Hypothekenkrise ist, weiß derzeit niemand. Horst Simbürger, Fondsmanager des Volksbank Europa Invest: „Klarheit bringen erst die Bilanzen für das dritte Quartal, die ab Mitte Oktober veröffentlicht werden.

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