Red Bulls neuer Rekord

Red Bull hat mit 412 Millionen Euro einen neuen Rekordgewinn erzielt, Dietrich Mateschitz kassiert 35 Millionen. Im Interview spricht er über neue Pläne und alte Partner.

Am Dienstag erlebte Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz im wahrsten Sinne des Wortes eine erfreuliche Premiere. Er, der heuer 900 Millionen Euro in Marketing buttert, kommt völlig unverhofft zu Zusatzpromotion, die ihn keinen Cent kostet. Weil der ORF nach Verhandlungen mit dem TV-Sender Premiere künftig jeden Sonntag das TV-Spitzenspiel überträgt, erhöht sich auch der Werbewert von Mateschitz’ Fußball-Engagement. Ohne Zweifel hat der ORF eine ungleich höhere Breitenwirkung als der bisherige Premiere-Partner ATV. Mateschitz: „Das freut alle österreichischen Fußballfans und natürlich auch uns und die Red Bulls Salzburg.“ Erlaubt es die Zeit, will der Oberbulle seine Salzburger Herde gleich diesen Sonntag gegen die Wiener Austria lautstark antreiben: „Das ist Ehrensache.“

Doch nicht nur im Sport, auch im Geschäft ist Mateschitz alles andere als flügellahm. Laut dem FORMAT vorliegenden Jahresabschluss 2005 verdient sich Mister Red Bull wieder einmal eine goldene Nase.

Konkret stieg der Umsatz der Red Bull GmbH mit Sitz im salzburgischen Fuschl am See gegenüber 2004 um 22,3 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro. Und auch der Bilanzgewinn des weltgrößten Energydrink-Herstellers erklomm mit exakt 412.834.736,13 Euro neue Rekordhöhen. Bei diesen Dimensionen ist nicht verwunderlich, dass der 62-jährige Mateschitz laut einer aktuellen Studie des US-Wirtschaftsmagazins Forbes zu den reichsten drei Österreichern zählt – gleich nach Immobilientycoon Karl Wlaschek und Kaufhauserbin Heidi Horten. Mateschitz, dessen Vermögen die Amis auf 2,4 Milliarden Euro taxieren, legte auch im internationalen Ranking zu.

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PLUS: Das Interview mit Dietrich Mateschitz

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