Radeln im Winter

Radfahren ist beliebter denn je, und mittlerweile möchten viele nicht mehr darauf verzichten auch in der kalten Jahreszeit allen Widrigkeiten zu trotzen und auf dem Drahtesel durch die Straßen düsen. Es gibt einige Tipps und Tricks mit denen die Ausfahrt sicherer wird.

Fahrradfahren wird von der Gesellschaft gefördert und befürwortet. Im Winter sind die Fahrradwege aber nicht mehr so überfüllt wie im Sommer. Die Kälte, Nässe und der Schnee halten viele davon ab überhaupt auf das Fahrrad zu steigen, dabei gibt es verschiedene Wege, wie die Fahrt trotz zahnigem Wetter, angenehm sein kann.

Fahrrad wintersicher machen
Das Wichtigste ist wohl die Wartung des Fahrrades. Fahrräder bekommt man mittlerweile in allen Preisklassen auf Seiten wie http://www.local24.de/fahrrad/ . Im Winter sollte man den Sitz etwas tiefer stellen, damit man mit den Füßen schneller an den Boden gelangen kann. Außerdem sollte man verstärkt auf den Reifendruck achten, denn weniger Reifendruck bedeutet einen verbesserten Straßenkontakt. Im Sportfachhandel gibt es sogar echte Winterreifen für Fahrräder, die mit Spikes versehen sind und somit extra Halt geben. Diese sind jedoch nicht so billig. Die Reinigung des Rades wird auch mehr Zeit beanspruchen, denn durch das Streusalz werden auch die Metallteile stärker angegriffen.

Sicher Fahren
Sicheres Fahren ist nur durch einen vorsichtigen Fahrstil möglich. Durch die Feuchtigkeit, Eis und Schnee kommt man schneller ins Rutschen, daher muss man langsam und mir Gefühl bremsen damit man nicht ins Schleudern gerät. Generell sollte man hartes Abbremsen gegen Ausrollen ersetzen, sofern das möglich ist. Die Bremsen sollten außerdem regelmäßig kontrolliert und gefettet werden, damit auch sichergestellt wird, dass sie einwandfrei funktionieren.
Langsam fahren ist bei rutschigen Straßen ein Muss, im Extremfall sollte man das Rad auch schieben, auch wenn es anstrengend ist, aber so können Unfälle vermieden werden.

Kinder sollte man als Winter-Radler aber zuhause lassen, da eine größere Gefahr besteht umzukippen.

Richtig beleuchtet
Wenn die Tage kürzer werden, ist es essenziell auch dafür zu sorgen, dass das Rad besser sichtbar ist. Wer am neuesten Stand der Technik sein will, der besitzt ein Nabendynamo, der einen Klarglas-Scheinwerfer mit LED-Licht und ein Dioden-Rücklicht versorgt. Eine Standlicht-Funktion wird auch empfohlen. Man sollte auch bei Tag das Licht einschalten, denn nur so kann man dafür sorgen, dass man nicht von den anderen Verkehrsteilnehmern übersehen wird. Vor jeder Fahrradtour sollten auch die Reflektoren gereinigt werden, da durch Schnee und Matsch es zu größeren Verschmutzungen kommen kann.

Was anziehen?
Im Winter stellt sich vor allem die Frage nach der richtigen Bekleidung. Durch die größere Rutschgefahr sollte man niemals ohne Helm fahren. Am besten man wählt zusätzlich helle Kleidung mit Reflektoren um besser sichtbar zu sein.

Da man beim Fahren ins Schwitzen kommt, aber die Außentemperaturen kalt sind, und vor allem Hände, Füße und der Kopf darunter leiden, sollte man sich im Lagenlook einkleiden. Atmungsaktive Funktionsunterwäsche, wärmende Kleidung und eine wind- und wasserabweisende , vielleicht sogar atmungsaktive Jacke passen perfekt zu jedem Wetter. Bei der Wahl der Handschuhe sollte man darauf achten, dass sie einem beim Radeln bzw. beim Bremsen nicht zu sehr behindern. Es gibt sogar spezielle Fahrradhandschuhe für den Winter, die einem gegen die Kälte schützen, aber die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.

Auch wenn Fahrradfahren im Winter gefährlicher ist, sollte man nicht vergessen, dass das Radeln zur eigenen Fitness und Gesundheit beiträgt und man sich vielleicht den einen oder anderen Besuch beim Arzt sparen kann.

Peter Pelinka

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