Push up für die Milabox

BlackBerry hat die Mail am Handy populär gemacht – doch die Push-Mail-Konkurrenz scharrt in den Startlöchern.

UIAG-Manager Kurt Stiassny ist schon lange süchtig: Er nutzt mobile E-Mail über den so genannten BlackBerry-Dienst seit bald drei Jahren. Was Manager wie Stiassny „high“ macht, ist die „extrem schnelle Kommunikation und das endgültige Ende jeglicher Terminkollision“. Die Überall-Mail ist aber auch nicht unumstritten. „Dass die Leute in Sitzungen permanent ihre Mails lesen, ist eine Unart, die man mit Selbstdisziplin abstellen sollte“, findet Stiassny. Zu spät – das Mailvirus ist längst auf Kleinfirmen und Privatkunden übergesprungen.

Ein gewaltiges Geschäftspotenzial, in das sich nun die Handynetzbetreiber offensiv einklinken – mit unterschiedlichen Konzepten und Endgeräten. Das Rennen um das Megabyte ist eröffnet. Für die Kunden ist der Posten „Datentarif“ auf der Rechnung nun ein fixer Bestandteil. „Der mobile E-Mail-Kunde hat bei uns im Durchschnitt zwischen 10 und 20 Megabyte Datenverkehr“, weiß Andreas Szamosvari, Marketing-Manager bei T-Mobile. Und es werden täglich mehr.

Entweder werden die E-Mails automatisch auf das Handy weitergesandt, oder sie warten auf einem Rechner, bis der Empfänger sie in einem Stück abholt. Eine andere Variante ist die WAP-Mail, wo eine SMS-Nachricht über die eingegangene Post informiert und die Mails dann über einen Link gelesen werden. Eigenwillig, aber bislang am erfolgreichsten hat die kanadische Firma Research in Motion (RIM) das Problem gelöst: Über ein eigenes Gerät – eben den BlackBerry – und dazu passende Software werden die Mails automatisch auf das Display gebracht, und selbst Office-Dokumente können gelesen und bearbeitet werden.

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