Machtkampf um Casinos Austria: Rechnungshof in Alarmbereitschaft

Machtkampf um Casinos Austria: Rechnungshof in Alarmbereitschaft

Ein heißer Machtkampf rund um Casinos Austria und Lotterien torpediert die Umbaupläne des Finanzministeriums und versetzt den Rechnungshof in Alarmbereitschaft.

Die Casinos Austria AG (Casag) sind im Visier von Gabriela Moser. Sollte die Staatssholding ÖBIB die Casag- Anteile von 33,2 auf mehr als 50 Prozent erhöhen, wird sie eine Rechnungshofprüfung in die Wege leiten. Als Vorsitzende des RH-Ausschusses darf sie das. In Zeiten des Sparens sieht Moser nicht ein, warum die Casag zur Gänze verstaatlicht werden soll.

Brisante Pläne des Syndikats

Das "Geheimprojekt Fledermaus“ (siehe untenstehende Faksimiles) skizziert die sukzessive Entflechtung der komplizierten Eigentümerstruktur von Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien Gesellschaft. "Die Zielstruktur ist eine Glücksspielholding mit Casag und ÖLG als operative Tochtergesellschaften.“ Der Plan soll dem Bankensyndikat (Bawag, Erste, ÖVAG, RZB, Schelhammer) ermöglichen, Anteile gemeinsam zu verkaufen. Das war bisher unmöglich. Auch Finanzminister Schelling will Casag und ÖLG zusammenführen.

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