Profumos Geheimpakt

Das vertrauliche Business Combination Agreement zwischen HypoVereinsbank und UniCredit dokumentiert erstmals, was die Italiener mit der Bank Austria Creditanstalt wirklich planen.

Gesprochen wird Englisch. Wenn die Mailänder UniCredit Banca demnächst die Münchner HypoVereinsbank (HVB) samt Töchtern um insgesamt zwanzig Milliarden Euro schluckt, dann entsteht nicht nur ein Bankgigant mit europaweit 7.000 Filialen, sondern auch ein veritables Kommunikationsproblem. Denn im neuen Konzern werden in 19 Ländern insgesamt 140.000 Mitarbeiter arbeiten. Um die so entstehende babylonische Sprachverwirrung im Tagesgeschäft bereits im Keim zu ersticken, haben sich UniCredit-Boss Alessandro Profumo und HVB-Vorstandssprecher Dieter Rampl sehr früh auf eine einheitliche Konzernsprache geeinigt. „The official language in the Combined Group shall be English“, heißt es im zur Gänze in Englisch formulierten „Business Combination Agreement between HypoVereinsbank and UniCredit“ (BCA).

Die Festlegung der Konzernsprache ist aber nur ein kleines Detail in der FORMAT exklusiv vorliegenden Zusammenschlussvereinbarung. Der am 12. Juni 2005 zwischen Profumo, Rampl und HVB-Finanzvorstand Wolfgang Sprießler unterzeichnete Pakt birgt vor allem Sprengstoff für die HVB-Tochter Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Das insgesamt 60 Seiten starke Dokument beschreibt den bevorstehenden radikalen Konzernumbau in Österreich und CEE (Zentral- und Osteuropa). Die für Österreich brisantesten Punkte: Neuorganisation, Verlagerung der CEE-Kompetenz und Beteiligungsverkäufe.

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