Private Banking: Die Trends für 2005

Mehr Aktien und Vorsicht bei Anleihen: Diese Strategie empfehlen Private Banker ihrer wohlhabenden Klientel – und auch Kleinanlegern.

Es hat sich gelohnt. Die Private Banker dürften dem ohnehin beträchtlichen Wohlstand ihrer Kundschaft seit Jahresbeginn gut und gern drei weitere Milliarden Euro hinzugefügt haben. Dabei war es weitgehend gleichgültig, ob das Kapital vorwiegend in Aktien oder Anleihen positioniert wurde. Beide Anlageklassen brachten bisher im Schnitt rund vier Prozent Rendite.

Das könnte sich demnächst ändern. Für 2005 erwarten die von FORMAT befragten Leiter der Private-Banking-Abteilungen von Aktien fast unisono wesentlich höhere Erträge als mit Anleihen. Das gilt auch für die verbleibende Zeit des heurigen Jahres. Ruth Iwonski-Bozó, Chefin der BA-CA-Tochter BankPrivat: „ Wir könnten noch eine Jahresendrally erleben – Aktien sind derzeit historisch günstig bewertet.“ Das Risiko könnte sich also bezahlt machen. Das gilt nicht nur für solide Blue Chips. Der Geheimfavorit der meisten Vermögensverwalter sind Aktien der Schwellenländer – die Hauptfrage ist lediglich, ob man eher Osteuropa oder Asien bevorzugen sollte. Bei Anleihen sind die Zinsen dagegen inzwischen so tief gefallen, dass sich das Chancen-Risiko-Verhältnis außerordentlich unattraktiv gestaltet. Das gilt ganz besonders bei US-Anleihen, die sich am häufigsten unter der Rubrik „Minus“ finden.
Allerdings bedeutet ein Minus nicht, dass die gesamte Position verkauft werden sollte. So finden sich Euro-Anleihen in jedem Musterportfolio, allerdings oft deutlich weniger als in den Musterdepots.

Private-Banking-Strategien nicht nur für Reiche. Die Tipps der acht befragten Banker sind nicht nur für diejenigen interessant, die bereits auf ein stattliches Vermögen zurückgreifen können, sondern auch für jeden Normalanleger. So gibt es viele Fonds, die die Analysen der Private Banker praktisch eins zu eins umsetzen. Das entscheidende Privileg der Private-Banking-Kunden sind nämlich weniger die höheren Erträge, sondern die persönliche Betreuung.

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