Privatbanken: Der totale Ertrag

Gewinnen ohne zu verlieren ist der oberste Wunsch der Superreichen. Die feinen Privatbanken setzen für dieses Ziel immer öfter „Alternative Investments“ wie Hedgefonds ein.

Den Abschied vom Schilling können die wirklich Reichen leicht verschmerzen. Während viele Durchschnittsbürger seitdem den Status eines Millionärs umrechnungsbedingt einbüßen mussten, besitzen noch immer stolze 60.000 Österreicher ein siebenstelliges Vermögen. Laut einer aktuellen Studie von Merrill Lynch und Capgemini hat sich der Reichtum der finanziellen Oberschicht Österreichs im letzten Jahr auf umgerechnet 163 Milliarden Dollar erhöht. Einziger Haken: Die Anzahl der Austro-Millionäre ist im vergangenen Jahr nicht gestiegen, während sich zum Beispiel in den USA der Kreis der wirklich Vermögenden um 14 Prozent erweiterte.

Als eine der Hauptursachen für den weltweit massiv steigenden Reichtum sieht Merrill Lynch den steigenden Einsatz von Hedgefonds und anderen so genannten Alternativen Investments. Dabei handelt es sich um Produkte wie etwa Hedgefonds, die unabhängig vom Auf und Ab der Börse Gewinne erzielen können und oft ein Mindestinvestment von 20.000 Euro und mehr verlangen.

Alternativ mit Nadelstreif. Naturgemäß sind Alternative Investments also eine Do-mäne des Private Banking. FORMAT fragte die österreichischen Privatbankiers, was von diesen innovativen Anlagevarianten zu halten ist und welche sie ihrer gut betuchten Klientel empfehlen. Viele Tipps sind auch für Kleinanleger interessant – einige Produkte werden schon ab 50 Euro Sparrate im Monat angeboten.

Eine schmerzliche Erkenntnis blieb allerdings gerade den Millionären in den Börsenturbulenzen der letzten Jahre nicht erspart: Wer viel Geld besitzt, kann auch viel verlieren. Bernhard Ramsauer, Chef von Sal. Oppenheim in Österreich: „Gerade die wirklich Reichen begnügen sich deshalb wieder mit einer geringeren, aber dafür sichereren Verzinsung. Dementsprechend ist das Thema ,Total Return‘ derzeit die zentrale Frage im Private Banking.“ Der Begriff, wörtlich übersetzt totaler Ertrag, umschreibt das Ziel, möglichst nie in die Verlustzone zu geraten.

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