Polit-Superstar Schwarzenegger - Karriere soll weitergehen: direkt ins Weiße Haus

In sechs Monaten hat Arnold Schwarzenegger Kalifornien aufgeräumt und wurde zu Amerikas beliebtestem Politiker. Die Karriere soll weitergehen – direkt ins Weiße Haus.

Er hat ein Raucherzelt, gleich hinter seinem Büro, und in das geht er, wenn er mit Freunden oder Feinden Hintergründiges zu besprechen hat. Hintergründiges bespricht er am liebsten mit einer dicken Cohiba im Mund.

Er hat eine Villa im schicksten Nobelbezirk von Los Angeles, Pacific Palisades, und wohnt während der Woche in einer umgebauten 300-Quadratmeter-Suite im Hyatt Regency Hotel in Sacramento, gleich gegenüber von seinem Amtssitz. Den kurzen Weg zwischen L. A. und Sacramento legt er am liebsten im privaten Learjet zurück.
Er hat mehr Blockbuster abgedreht als Brad Pitt und ein Privatvermögen von 200 Millionen Dollar angehäuft, mindestens; er hat mit Maria Shriver ein Mitglied des demokratischen Kennedy-Clans geheiratet und für die Republikaner im Vorjahr die kalifornischen Gouverneurswahlen gewonnen; und das Verblüffendste ist: Er, Arnold Schwarzenegger, der ehemalige Bodybuilder aus Thal bei Graz, der Schauspieler und Großmeister des kleinen Satzes, hat jetzt auch als Politiker Erfolg.

Seine Bilanz nach sechs Monaten im Amt liest sich jedenfalls wie ein modernes Hollywood-Märchen: Die Staatsausgaben hat er gesenkt, den Schuldenberg eingedämmt, zuletzt wertete die Rating-Agentur Moodys Kaliforniens Kreditwürdigkeit wieder nach oben. Sogar mit der maroden Wirtschaft Kaliforniens geht es wieder aufwärts. 65 Prozent der Kalifornier sind zufrieden mit Schwarzeneggers Amtsführung, er ist damit der populärste Gouverneur seit 13 Jahren, beliebter, als es selbst der legendäre Ronald Reagan jemals war.

Mittlerweile loben auch die Medien, die Schwarzenegger anfangs skeptisch gegenüberstanden, den neuen kalifornischen Gouverneur in den höchsten Tönen. In der „Los Angeles Times“ erschienen ebenso Hymnen wie in der „New York Times“ („Der Last Action Hero kann offenbar nichts verkehrt machen“). Und sogar der britische „Economist“, für gewöhnlich kein Blatt der unreflektierten Lobhudelei, kommentierte Schwarzeneggers Bilanz in einer großen Story mit den Worten: „Als Nächstes wird er versuchen, übers Wasser zu gehen.“

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