Plastik für alle Lebenslagen

Die Kartenfirmen setzen 2006 auf die Gewinnung neuer Vertragspartner und „Zielgruppenkarten“ wie etwa für Golfer oder Fußballfans.

In den Kassen klingelt es immer seltener. Bereits jeder vierte Österreicher zückt zum Begleichen seiner Rechnung lieber eine Kreditkarte. Noch vor zehn Jahren war es nicht einmal jeder achte. Doch der Kampf um die Kunden wird härter. Schuld daran ist vor allem der gewaltige Anstieg von Bankomatkarten.

In nur zehn Jahren ist die Zahl der Bankomatkartenbesitzer von 1,9 auf 6,6 Millionen hinaufgeschnellt. Nach einem verhaltenen Start ist die Nachfrage nach diesem weltweit einsetzbaren Zahlungsmittel seit 2001 stark gestiegen. Im Schnitt liegt das jährliche Wachstum seither bei rund zehn Prozent.

Eher verhalten verläuft dagegen die aktuelle Entwicklung bei Kreditkarten. Die Kartenfirmen kommen, nach einem rasanten Wachstum in der Vergangenheit, derzeit über Zuwächse von rund fünf Prozent kaum hinaus (siehe Grafik unten). Auch bei den Umsätzen sind die Kreditkarten von den Bankomatkarten überholt worden. So bezahlten die Österreicher im Vorjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 9,1 Milliarden Euro mit Bankomatkarte. Mit Visa wurden zum Vergleich Rechnungen im Wert von 3,7 Milliarden Euro beglichen, bei MasterCard waren es 3,1 Milliarden Euro. An die hohen Zuwächse der Vergangenheit werden die Kreditkartenorganisationen aller Voraussicht nach auch nicht mehr anschließen können. MasterCard-Geschäftsführer Peter Neubauer: „Der klassische Markt für Kreditkarten ist praktisch erschöpft.“

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