Pharmaindustrie macht kleine Stiche mit großer Wirkung

Pharmaindustrie macht kleine Stiche mit großer Wirkung

Das Impfgeschäft boomt - in der Pharmaindustrie mehren sich die Übernahmen, die zum Teil Milliarden schwer sind.

Pfizer will das Impfstoffgeschäft weltweit ausbauen. Österreich spielt als Standort eine wichtige Rolle.

In der Pharmaindustrie mehren sich derzeit millionenteure Zukäufe und Fusionen. Hintergrund sind die stetig steigenden Kosten in Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Umsatzeinbußen durch Patentausläufe. Mit Übernahmen sparen sich die Konzerne eigene Forschungskosten.

Zur neuen Strategie gehört auch der Verkauf von Geschäftsfeldern, die nicht zu den Kernkompetenzen gehören. "Viele Pharmaunternehmen haben ganze Gebiete untereinander ausgetauscht", sagt Siegfried Bialojan von Ernst &Young (EY),"damit streben sie nicht nur Umsatzwachstum an, sondern höhere Effezienz." Man holt sich gezielt Kompetenzen von außen und will so die Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Spezialisierung auf Impfstoffe

Auch der US Pharmariese Pfizer verfolgt diese Politik. Pfizer will neben der Herstellung von Krebsmedikamenten, Rheumamitteln und infektionshemmenden Arzneien seine bereits bestehende Impfsparte aufstocken. Dabei spielt Österreich eine wichtige Rolle.


1,4 Millionen Kinder sterben jedes Jahr weltweit an Krankheiten, die durch eine Impfung vermeidbar gewesen wären.

=> Lesen Sie das ganze Interview im FORMAT Nr. 31/32 2015
Zum Inhaltsverzeichnis und ePaper-Download

Heinz-Christian Strache

Wirtschaft

Herr Strache, sprechen Sie Wirtschaft?

Kommentar

Standpunkte

Arbeitsmarkt: ein Berg voller Herausforderungen

Ravin Mehta, Gründer von "The unbelievable Machine Company" (*uM)

Digitalisierung: Vorwärts in die Zukunft

Big Data, big Business: "Daten sind besser als Öl"