Osteuropa: Die neue Wirtschafts-Monarchie

Großmacht Österreich: Warum Österreich im Osten fast 100 Jahre nach dem Ende der Monarchie wieder zur Großmacht wird. Wirtschaftsmotor Ost-Geschäfte: Wie viel zusätzliches Wachstum durch die EU-Osterweiterung für Österreich wirklich drinnen ist.

Sie lächelt von Filmplakaten, Schokoladeverpackungen und Musicalbühnen – Kultkaiserin Sisi ist auch im Österreich des 21. Jahrhunderts von beeindruckender öffentlicher Präsenz. Doch abseits allen Nostalgie-Kitsches lässt die Performance der österreichischen
Unternehmer tatsächlich Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wieder aufflammen: Denn fast hundert Jahre nach dem Ende der Monarchie hat sich die heimische Wirtschaft auf den Gebieten
des ehemaligen k. u. k. Reiches erneut Großmacht-Charakter erarbeitet.

FORMAT zeigt auf, in welchen Branchen Austro-Unternehmen besonders stark sind und wie das kleine Österreich zum Top-Investor im mittel- und osteuropäischen Raum werden konnte. Plus: der „Wirtschaftsatlas Osteuropa“ in der Heftmitte zum Herausnehmen. Zahlen, Daten, Fakten zu den einzelnen Ländern und die Kontaktadressen der österreichischen Firmenniederlassungen.

In Slowenien, Kroatien und Bulgarien ist Österreich heute Investoren-Land Nummer eins. In Slowenien kommen dabei fast 30 Prozent der Auslandsinvestitionen von österreichischen Unternehmen – doch diese Vorherrschaft entstand erst in den letzten zehn Jahren. „Lange Zeit waren die Österreicher bei Auslandsinvestitionen sehr zurückhaltend“, sagt Peter Huber vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo. Erst Mitte der Neunziger hätte sich in dieser Hinsicht ein Wandel in der österreichischen Unternehmerkultur vollzogen – „genau zu diesem Zeitpunkt wurden die Ostmärkte richtig interessant“, erläutert Huber.

Den Grund für das rege Interesse an Investitionen in Mittel- und Osteuropa erklärt sich Telekom-Austria-Chef Boris Nemsic aber nicht einfach mit gemeinsamer k. u. k. Vergangenheit und ähnlicher Mentalität: „Österreich lag durch den Eisernen Vorhang lange Zeit de facto am Rand Europas.“ Nach der Wende sei das wirtschaftliche Potenzial deshalb besonders rasch erkannt und genutzt worden.

Die ganze Story finden Sie im neuen FORMAT
PLUS Wirtschaftsatlas Osteuropa zum Herausnehmen:
FORMAT zeigt, wo der Austro-Einfluss besonders stark ist. Plus: Zahlen, Daten, Fakten und die Adressen der Ost-Standorte österreichischer Firmen.

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