OMV-Mann könnte Verbund-Chef werden: Vizechef Gerhard Roiss als heißer Kandidat?

Auch etliche Tage nach Ende der Bewerbungsfrist für den künftigen Verbund-General am 18. Mai ist noch keine Entscheidung gefallen, wer den Stromkonzern künftig führen wird.

Ziemlich sicher ist nur, dass ­keiner der rund 15 Bewerber den Spitzenjob in Österreichs wertvollstem Konzern (Börsenkapitalisierung über 16 Milliarden Euro) bekommen wird – ausgenommen die interne Kandidatin Ulrike Baumgartner-Gabitzer, die seit Anfang 2007 im Verbund-Vorstand sitzt. Eingeweihte vermuten, dass Aufsichtsratspräsident Gilbert Frizberg in den nächsten Tagen noch einen ex­ternen Kapazunder (möglicherweise einen Auslandsösterreicher) aus dem Hut zaubern könnte. Passiert das nicht, dann hat Ulrike Baumgartner, die frühere Kabinettschefin von Exkanzler Wolfgang Schüssel, gute Chancen, in den ersten Juni-Tagen als neue Verbund-Generaldirektorin designiert zu werden. In diesem Fall würde ihr Kol­lege Chris­tian Kern Finanzvorstand und Verbund-Manager Karl Golleger in den Vorstand aufrücken. Kann sich der Aufsichtsrat nicht auf ­diese Lösung ­einigen, wäre Frizberg selbst als eine Art Retter in der Not denkbar. Das vierte – eher unwahrscheinliche – Szenario: Der scheidende General Michael Pistauer wird nochmals um zwei Jahre verlängert.

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