Olymp des Geldes

Während sich die Athleten auf sportliche Höchstleistungen in Turin vorbereiten, jonglieren Sponsoren, Veranstalter und TV-Stationen mit Milliarden: Der Wirtschaftsfaktor Olympia.

Wenn in zehn Tagen mit der Herren-Abfahrt der Höhepunkt der Olympischen Winterspiele in Turin über die Bühne geht, werden die rund zwei Millionen österreichischen Fernsehzuschauer nur ihn siegen sehen wollen: Hermann Maier.

Schafft die lebende Legende Maier tatsächlich den lang ersehnten Sieg in der Königsdisziplin, freuen sich nicht nur die österreichischen Skifans: Auch Leo Pruschak, Werbeverantwortlicher bei Maiers Hauptsponsor Raiffeisen, wäre ob eines solchen Triumphes in Hochstimmung. Schließlich, schätzt Pruschak, könnte dieser Sieg und der daraus entstehende Medienrummel für Raiffeisen einen „zusätzlichen Werbewert von vielleicht ein bis zwei Millionen Euro“ bedeuten.

Olympische Spiele, das bedeutet alle vier Jahre vor allem ein Milliardengeschäft. Und während Abfahrer, Skispringer und Rodler um sportliche Höchstleistungen ringen, sprengen auch die wirtschaftlichen Dimensionen solcher Großveranstaltungen alle Rekorde.

Mindestens 60 Millionen Dollar müssen werbewillige Unternehmen auf den Tisch des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) legen, um in den elitären Kreis der Topsponsoren der Olympischen Spiele aufgenommen zu werden. Zu diesem fürstlichen Preis gibt’s aber nicht nur garantierte mediale Präsenz in Turin, sondern auch gleich zwei Jahre später, bei den Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 – die Spiele werden ausschließlich im Doppelpack vermarktet.

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