Oh, wie schön ist's in Katar

Oh, wie schön ist's in Katar

Österreich fällt in Standort-Rankings immer weiter zurück. Absurd, aber wahr: Statt Schweiz, Schweden und Deutschland heißt die Konkurrenz nun Taiwan, Katar und Island.

p> Mit diesem Land geht es bergab. Zumindest wenn man aktuellen Standort-Rankings glaubt. In der vor Kurzem publizierten Bewertung des Institutes for Management Development (IMD), Schweiz, liegt Österreich nur noch auf Platz 26. Schienen dabei noch vor wenigen Jahren Topnationen wie die Schweiz (Platz 4) oder Schweden (Platz 9) in Reichweite – Österreich lag 2007 noch auf dem elften Rang –, besteht die direkte Konkurrenz heute aus ganz anderen Kalibern, von Island (Platz 24) bis Katar (Platz 13).

Für Ökonom Franz Schellhorn von der Agenda Austria ist der Absturz einfach zu erklären: „Österreich hat in den letzten zehn Jahren nicht viel falsch gemacht, aber eben auch nicht viel Richtiges getan. Vor uns liegen lauter Länder, die Reformen durchgeführt haben.“ Auf der anderen Seite des politischen Spektrums sieht die Analyse anders aus. Die Arbeiterkammer will von der schlechten IMD-Bewertung grundsätzlich nichts wissen. „Dieses Ranking ist ein Agenda-Setting der Wirtschaftseliten gegen die Menschen in pseudowissenschaftlichem Gewand. Wohlstand für die Menschen ist irrelevant, nur noch die Unternehmensgewinne zählen“, so Direktor Werner Muhm.

Wer hat nun Recht? Ist allein die Methode der Rankings schuld an der schlechten Platzierung? Oder verraten sie doch mehr über die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs, als so manchem Politiker und Interessensvertreter lieb sein kann? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir uns Detailergebnisse von Ländern angesehen

Lesen Sie die ganze Geschichte in FORMAT Nr. 23/2015
Zum Inhaltsverzeichnis und Download

Geld

Mieten wieder deutlich gestiegen

OECD: Konjunktur in Euro-Zone läuft besser als erwartet

Wirtschaft

OECD: Konjunktur in Euro-Zone läuft besser als erwartet

Politik

Österreicher arbeiten 19 Tage im Jahr für ihre Kfz-Steuer