Österreichs beste Weine

Zwei österreichische Weinguides präsentieren die derzeit besten Rebensäfte. FORMAT bringt eine Übersicht.

In Italien ist es der „Gambero Rosso“, der die besten Weine des Landes beurteilt. Ein Wein, der in der roten Slow-Food-Weinbibel mit drei Gläsern bewertet wird, zählt damit zu den besten des Landes – und steigt dadurch fast automatisch im Preis.
In Österreich erledigen das gleich zwei Weinführer: der „Falstaff“- und der „Vinaria“-Weinguide, deren aktuelle Ausgaben 2004/05 seit kurzem auf dem Markt sind. Für den „Falstaff“-Führer wurden insgesamt 3.000 Weine verkostet und 450 Weingüter unter die Lupe genommen, der „Vinaria“-Guide listet 2.000 bewertete Weine auf.
Während das „Vinaria“-Team maximal drei Sterne vergibt (ähnlich wie die drei Gläser im „Gambero Rosso“), verfügt der „Falstaff“-Guide über ein echtes Ranking nach einem 100-Punkte-System, getrennt in Weiß-, Rot- und Süßweine.

Beide Weinführer liefern damit eine Übersicht der besten Weine , die derzeit am Markt erhältlich sind. Bei den Weißweinen sind das die Jahrgänge 2001 bis 2003, bei den Roten vor allem die 2002er.
Tendenziell wurden Österreichs Weiße besser bewertet als die Roten. So brachten es etwa im „Falstaff“-Guide zwei Weißweine auf immerhin 97 von maximal 100 Punkten, während die besten zwei Rotweine nur je 94 Punkte erreichten.

In dem mittlerweile fast 700 Seiten starken „Falstaff“-Buch sind es vor allem die ganz großen Namen, die wieder die höchsten Bewertungen abräumten. Die Zahl der Newcomer nimmt zwar von Jahr zu Jahr zu, dennoch dominieren noch immer die Namen der großen Stars. Echte Überraschungen blieben auch heuer weitgehend aus.
So erhielt etwa das Wachauer Weinmacher-Monument F. X. Pichler mit seinem wuchtigen Grünen Veltliner „Unendlich“ ebenso die Maximalwertung wie der allseits bekannte südsteirische Star Alois Gross mit seinem herausragenden Sauvignon Blanc.

Auch bei den Rotweinen heimsten zwei bekannte Stars die Höchstnoten ein: Albert Gesellmann mit seiner kraftvollen Cuvée unter der schlichten Bezeichnung „G“ sowie das Weingut Krutzler mit dem längst legendären „Perwolff“. Dahinter konnte sich der ebenfalls nicht unbekannte Sooßer Rotweinmacher Christian Fischer mit seinem Merlot 2002 platzieren, über den die „Falstaff“-Tester schwärmerisch notieren: „Christian Fischer ist ein Garant für erstklassige Cuvées und Sortenweine, die aktuelle Serie ist großartig.“
Der „Vinaria“-Guide enthält hingegen ungleich mehr an Überraschungsgewinnern. So konnte sich etwa der unter den Weinmachern als Quereinsteiger geltende Heribert Bayer aus Neckenmarkt gleich mit drei seiner Weine unter den Besten der Besten platzieren. Bayer erhielt für seinen Weißwein „Albatros“ ebenso drei Sterne wie für die Rotweine „In Signo Tauri“ und „In Signo Leonis“. Die „Vinaria“-Tester überschwänglich: „Beim ‚In Signo Leonis‘ werden an Barolo erinnernde dunkelfruchtige Facetten in bekannt gekonnter Methode mit Extraktsüße und röstig rauchigen Untertönen vermählt, sodass man einem ebenso mächtigen wie ausgewogenen Rotwein mit froher Erwartung entgegensehen darf.“

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