Österreichs Unternehmen zahlen die höchs-
ten Dividenden aller Zeiten: € 3.209.000.000

• Geldregen: Wer Austro-Stocks im Depot hat, darf sich nach Expertenschätzungen für das Geschäftsjahr 2008 über Ausschüttungen in Rekordhöhe freuen. • Dividendenrendite: Mit 4,7 Prozent liegt die Post für 2008 vor der Telekom Austria mit 3,9 und Böhler-Uddeholm mit 3,8 Prozent.

Wer an der Wiener Börse investiert, schlägt seit Jahren gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Neben den gewaltigen Kursanstiegen der vergangenen Jahre – so legte etwa der ATX, das Börsenbarometer der 20 wichtigsten Austro-Stocks, in den letzten fünf Jahren um rund 325 Prozent zu – führen die steigenden Gewinne der heimischen Konzerne zu Zahlungen an Aktionäre in bisher unerreichter Höhe. Laut Analystenschätzungen werden für das Geschäftsjahr 2008 mehr als 3,2 Milliarden Euro in Form von Ausschüttungen unter das Aktionärsvolk gebracht. Absoluter Spitzenreiter ist dabei der Ölriese OMV, der 390 Millionen Euro auszahlen wird. Zu den Big Spenders zählt mit 369 Millionen Euro auch die Telekom Austria, gefolgt von Verbund und voestalpine, die jeweils 354 Millionen für ihre Anleger locker machen. Alfred Reisenberger, Chefanalyst der CA-IB: „Die Rechnung ist einfach. Die Dividenden steigen in absoluten Zahlen bereits deswegen, weil die Aktiengesellschaften ihre Gewinne steigern.“

Das spiegelt sich etwa im Zuwachs bei der durchschnittlichen Dividendenrendite des ATX-Index von 2 auf 2,6 Prozent wider. Während die Summe des absoluten Betrags der Ausschüttungen für Investoren nur geringe Bedeutung hat, lohnt sich die Orientierung an der Dividendenrendite umso mehr. Darunter wird die Höhe der Ausschüttung pro Aktie geteilt durch den aktuellen Kurs verstanden. Hier erweist sich die Österreichische Post mit 4,7 Prozent am vorteilhaftesten. Doch auch die Immofinanz mit 4,4 Prozent, die Telekom mit 3,9 Prozent und der Stahlkonzern Böhler-Uddeholm mit 3,8 Prozent liegen im absoluten Spitzenfeld. In Summe überspringt etwa jedes vierte der 46 erfassten Unternehmen die Drei-Prozent-Marke. Damit ist man bei den Dividendenkaisern noch besser bedient als mit den besten Sparbüchern, obwohl diese derzeit ohnehin hohe Zinsen abwerfen.

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