Österreichs schönste Seedomizile: Villen, Badehäuser, Bootshütten und Seegründe

Pörtschach, Wörthersee, knapp 30 Grad Celsius, vergangenen Dienstag: Das Promenadenbad ist zum Bersten voll. Kinder drängeln sich an der Wasserrutsche, und wer zum See will, muss sich durch Menschentrauben am Steg kämpfen.

Voll wie das Pörtschacher Strandbad ist auch der Terminkalender von Immobilienmaklerin Doris Scarpatetti, Inhaberin der Wörthersee Immobilien GmbH. Fast täglich fährt sie mit ihrem Motorboot aus, um zahlungskräftigen Kunden Villen und Grundstücke am See zu zeigen. „Das schöne Wetter stimuliert die Lust auf ein Eigenheim am Wasser“, frohlockt Scarpatetti. „Heuer läuft das Geschäft mit Seeliegenschaften besonders gut.“

Ob am Wörthersee, im Salzkammergut oder am burgenländischen Neusiedler See, Objekte direkt am See sind heiß begehrt. Die Liegenschaften am kühlen Nass sind mittlerweile aber echte Mangelware, und dementsprechend tief müssen Kunden dafür in die Tasche greifen. Ein Quadratmeter Grund am Wörtherseeufer kostet bis zu 1.600 Euro. Bei kleinen Grundstücken in besonders raren Lagen gar bis zu 3.000 Euro. Zum Vergleich: Selbst im teuersten Wiener Bezirk Döbling kostet der Quadratmeter im Schnitt nur 920 Euro.

Wer nicht mindestens 400.000 Euro springen lassen will, bekommt am Wörthersee nicht einmal eine ordentliche Badehütte. Der Attersee schlägt mit durchschnittlich 1.100 Euro pro Quadratmeter etwas günstiger zu Buche. Relativ preiswert fällt mit 600 Euro noch der Neusiedler See aus. „Wegen der Knappheit des Angebotes sind die Preise für Seegrundstücke kontinuierlich gestiegen. Ein Ende ist derzeit nicht in Sicht“, sagt Alexander Kurz von der gleichnamigen Salzburger Immobilienkanzlei.

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