Österreicher sehen Flugreisen als Ebola-Risiko

Österreicher sehen Flugreisen als Ebola-Risiko

Todesseuche Ebola: Die Suche nach einem Gegenmittel geht weiter.

Die Österreicher sind überzeugt, dass Ebola über den internationalen Flugverkehr auch uns erreichen wird. Außerdem glauben sie, dass der Klimawandel die Gefahr von Seuchen noch verstärken wird, besagt eine aktuelle Umfrage.

Die in Teilen Westafrikas grassierende Ebola-Seuche hat auch die Einwohner westlicher Industrieländer beunruhigt. In manchen US-Staaten werden Entwicklungshelfer, die in den betroffenen Ländern waren, nach ihrer Rückkehr wochenlang isoliert; an Fluggästen werden intensive Kontrollen durchgeführt. Doch inwiefern sehen Österreicher die Seuche als Bedrohung an?

Laut einer Umfrage des Market Instituts unter 501 Befragten ab 16 Jahren sieht die Hälfte der Befragten ein Eindringen der Suche in Österreich durch internationalen Flugverkehr als eher wahrscheinlich an, für zehn Prozent wird dies ganz sicher geschehen. Männer sind hier noch etwas pessimistischer als Frauen. Die größten Befürchtungen hat hier die Altersgruppe der 40- bis 49jährigen: 69 Prozent halten einen Ausbruch über den internationalen Flugverkehr für wahrscheinlich oder glauben, dass dies ganz sicher stattfinden wird.

Im Gegenzug sind Frauen pessimistischer als Männer, wenn es um eine verstärkte Seuchengefahr auf Grund des Klimawandels geht: 45 Prozent der Frauen erwarten, dass die Gefahr von Krankheiten und Seuchen durch den Temperaturanstieg zunehmen wird; bei den Männern sind es 41 Prozent - in Summe glaubt fast die Hälfte der Befragten (43 Prozent), dass sich die Situation durch die globale Erwärmung verschlechtern wird.

Sollte der Ernstfall eintreten, so vertrauen immerhin 70 Prozent der Befragten darauf, dass das hiesige Gesundheitssystem eine Ausbreitung der Seuche verhindern kann. Männer sind hier zuversichtlicher als Frauen: 74 Prozent der männlichen Befragten sprechen ein eher hohes oder sehr hohes Vertrauen aus, bei den weiblichen Befragten sind es 66 Prozent. In Sachen Altersgruppen haben die 16- bis 29jährigen das geringste Vertrauen (66 Prozent), während die 30- bis 39jährigen mit 74 Prozent am zuversichtlichsten sind. Regional betrachten zeigen die Salzburger, Tiroler und Vorarlberger mit 81 Prozent die größte Zuversicht in das österreichische Gesundheitssystem.

Vögele-Gläubiger erhalten Barquote von 20 Prozent

Bonität

Vögele-Gläubiger erhalten Barquote von 20 Prozent

Auto & Mobilität

Winterreifen: Die 7 besten Experten-Tipps

Michael Tojner

Wirtschaft

Michael Tojner greift mit prominenten Unternehmern nach B&C Privatstiftung