Österreich im Klimawandel

Das Wirtschaftsklima in Österreich verbessert sich laut einer neuen FORMAT-OGM-Umfrage zusehends. Ostgeschäft, Steuerreform und steigender Konsum bringen den stotternden Konjunkturmotor in Schwung.

Robert Hartlauer kann der Spar-Attitüde seiner Kunden nichts abgewinnen. Der 29-jährige Eigentümer der gleichnamigen Handelskette (155 Standorte; 200 Millionen Euro Jahresumsatz; 1.300 Mitarbeiter) plant kräftige Investitionen in Personal, Filialen und Marketing. Der quirlige Unternehmer budgetiert allein für Werbung, also etwa Fernsehspots und Zeitungsinserate, jährlich rund zehn Millionen Euro. Zudem will Hartlauer im Ausland richtig durchstarten: „Nächstes Jahr werde ich vier neue Standorte in Slowenien eröffnen. Die Verträge für Shops in Kranj, Celje, Nova Gorica und Maribor sind unterzeichnet. Das Jahr 2004 war gut, 2005 wird sich noch prächtiger entwickeln.“

Mit dieser Einschätzung ist Robert Hartlauer nicht allein. Ob Klein-, Mittel- oder Großbetriebe, der Konjunkturoptimismus wächst. Der aktuelle Klimawandel in Österreichs Wirtschaft wird durch eine im Auftrag von FORMAT erfolgte Exklusivumfrage des Meinungsforschungsinstituts OGM bestätigt: Nach dem Konjunktur-Katastrophenjahr 2003 wird heuer erstmals wieder aufgeatmet und für 2005 flächendeckendes Wachstum erwartet.

„Die Großbetriebe blicken besonders euphorisch in die Zukunft“, sagt OGM-Chef Wolfgang Bachmayer. „Drei Viertel davon erwarten, dass es in den nächsten drei Jahren bergauf geht.“ Zum Vergleich: Bei Kleinbetrieben (fünf bis 19 Beschäftigte) und Mittelbetrieben (20 bis 100 Mitarbeiter) ist die Chefetage mit einem Umfragewert von 56 Prozent eher „vorsichtig optimistisch“ (Bachmayer).

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