Österreich 2015

Roland-Berger-Standortstudie: Das Zukunftsszenario für den Wirtschaftsstandort Österreich aus der Sicht der Topmanager.

Manfred Reichl, Österreich-Chef des Beratungsunternehmens Roland Berger, hat schlechte Nachrichten für all jene, die von der Rückkehr zur guten alten österreichischen Gemütlichkeit vor EU-Beitritt, Liberalisierung und Globalisierung träumen: „Wir stehen erst am Anfang des Zeitalters der großen Weltwirtschaft. Wettbewerb und Strukturwandel werden sich beschleunigen, vor allem für lokal und regional tätige Unternehmen und alle Sektoren, die bisher eher geschützt waren.“

Zu diesen Schlussfolgerungen kommt der Experte in der Studie „Wirtschaftsstandort Österreich im Jahr 2015“. Reichl und seine vier Kollegen aus der Führungsetage des Roland-Berger-Büros in Wien haben dazu Eigentümer und Topmanager von 50 großen heimischen Firmen ausführlich über ihre Einschätzungen, Erwartungen und Strategien bis 2015 befragt. FORMAT präsentiert das Zukunftsszenario, das die Firmenlenker darin für unser Land entwerfen: geänderte Rahmenbedingungen, neue Strategien der Unternehmen, Veränderungen der Wirtschaftsstruktur und was das alles für jeden Einzelnen im Job bedeutet.

Was den letzten Punkt betrifft, wird es für Gemütlichkeitsnostalgiker tatsächlich ungemütlich. Wer sich hingegen gerne neuen Herausforderungen stellt, gut ausgebildet und bereit zum lebenslangen Lernen ist, findet in der Arbeitswelt von morgen lohnende Herausforderungen. Englisch als Arbeitssprache wird für viele Österreicher 2015 die tägliche Realität sein. Nicht nur in den Konzerntöchtern der Multis, auch in regionalen Unternehmen mit Niederlassungen in mehreren osteuropäischen Ländern wird Englisch zur Businesssprache, in der man sich verständigt. Zunehmende Internationalisierung verlangt zudem immer stärker nach interkulturellen Fähigkeiten und weiteren Soft Skills. Fachliche Qualifikationen werden ohnedies vorausgesetzt. Österreichs Unternehmen, so ein Fazit der Studie, werden immer internationaler, und ihre Mitarbeiter werden ihnen dabei folgen müssen, wollen sie mittelfristig ihren Job behalten.

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