OeNB kritisiert Hypo Steiermark: Geheimer Bericht ortet Mängel im Risikomanagement

Ein geheimer Prüfbericht der Österreichischen Nationalbank - ÖNB übt schwere Kritik an ehemaligen Management der Hypo Steiermark. Das berichtet FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Die Eigenmittelsituation des Geldinstituts - das zu 75 Prozent der Raiffeisenlandesbank (RLB) und zu 25 Prozent dem Land gehört - könne laut Prüfbericht nur "mehr aufgrund der Unterstützungsmaßnahmen seitens der RLB als ausreichend bezeichnet werden".

Die wesentlichen Kritikpunkte der ÖNB-Prüfer betreffen vor allem das Risikomanagement der Bank. Im Prüfbericht der FORMAT exklusiv vorliegt, heißt es: "Die Kontrollverfahren müssen in der Vergangenheit als unzureichend beurteilt werden", der Eintritt in neue Märkte sei ohne entsprechende Vorbereitung erfolgt, ebenso "wurden die Verfahren gegen Geldwäscherei als unzureichend gewertet".

Für Martin Gölles, Generaldirektor der Hypo Steiermark, sind indessen "alle Leichen aus dem Keller und auch die Bilanz 2007 steht aufrecht und schön da". Letzteres freilich nur, da die Bank praktisch alle stillen Reserven aufgelöst hat. Dies erfolgte durch die Aufwertung und den Verkauf ihrer RZB-Anteile in Höhe von 18 Millionen Euro. Dadurch wurde unterm Strich 2007 gerade noch eine schwarze Null erreicht.

Lesen Sie die ganze Story im FORMAT 15/08!

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