Notizen aus der Zukunft, wo niemand auf uns wartet

Notizen aus der Zukunft, wo niemand auf uns wartet

Die Skyline von Singapur

FORMAT-Autor Rainer Himmelfreundpointner über einen Trip nach Singapur und Shanghai, die Eldorados des Fernost-Business.

Fusionopolis Way Nr. 1, im Herzen von Singapur. An dieser Adresse verdichtet sich die vielleicht wichtigste Lehre, die der im März 2015 verstorbene Gründer und Patriarch des Stadtstaates, Lee Kuan Yew, seinen tüchtigen Landsleuten eingebläut hat: Geht hinaus in die Welt und bringt aus jedem Land zwei Ideen mit, die sich auch umsetzen lassen.

Hier, in der futuristischen "FusionWorld“, präsentiert eine junge Dame namens Leia die jüngsten Hightech-Errungenschaften der weit über 50 Forschungszentren in Singapur. Leia erzählt von Computern, die in Echtzeit sechs Sprachen - Mandarin, Kantonesisch, Thai, Vietnamesisch, Indonesisch und Englisch - übersetzen und zur Standardausrüstung besserer asiatischer Hotels gehören. Leia plaudert über eine in Singapur entwickelte 3D-Drucktechnik, die künstliches Zahnwachstum unterstützt. Und Leia ist ganz stolz auf den "Flu Server“, einen neuen Online-Grippe-Detektor. Übrigens: Leia ist natürlich ein Hologramm, vollgestopft mit modernster, künstlicher Intelligenz - alles andere wäre in diesem Schauhaus der Zukunft unpassend.

Willkommen in der 5,5-Millionen-Metropole Singapur, dem Tor nach Asien, wo die Wirtschaftsmusik des 21. Jahrhunderts spielt. Das kleinste Land in Südostasien hat sich in nur fünf Jahrzehnten seit seiner Unabhängigkeit von Malaysia am 9. August 1965 zur wichtigsten Finanz- und Wirtschaftsdrehscheibe des 600-Millionen-Einwohner-Marktes der zehn ASEAN-Staaten aufgeschwungen.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 21/2015
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