Niederösterreich: Blau-gelbe Uni-Emanzipation

Im Schatten der Großstadt Wien beweist Niederösterreich immer öfter, dass es viel mehr zu bieten hat als grüne Wiesen und Wälder.

Das Argument der optimalen Infrastruktur einer Großstadt zieht immer. Und so wurden viele wirtschaftliche und wissenschaftliche Projekte in Wien und nicht in Niederösterreich verwirklicht. Doch seit einigen Jahren weht ein anderer Wind: In Krems wurde eine mittlerweile sehr erfolgreiche Postgraduate-Universität etabliert, in St. Pölten gibt es seit 2004 eine Privatuniversität für Design, und in Tulln entsteht derzeit ein Universitäts- und Forschungszentrum in enger Zusammenarbeit mit dem Austrian Research Center in Seibersdorf.

Und auch das Projekt einer – landläufig als Eliteuniversität bekannten – internationalen Forschungsstätte konnte nach langwierigen politischen Querelen ans blau-gelbe Land gezogen werden, in die unmittelbare Nähe von Klosterneuburg. Um das Projekt mit dem Arbeitstitel ISTA (Institute of Science and Technology Austria) ist es aber seit dem politisch umstrittenen Beschluss im Vorjahr etwas stiller geworden. Umso lauter war es zuvor gewesen, vor allem nachdem sich der weltberühmte Experimentalphysiker Anton Zeilinger, der 2002 bei den Alpbacher Technologiegesprächen die Gründung eines Spitzenforschungsinstituts angeregt hatte, zurückzog, weil er es lieber in Wien, in Aspern oder St. Marx, angesiedelt gesehen hätte.

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