Nie mehr arbeiten: Rezepte für den Ausstieg
Zufluchtsorte: Strandhäuser ab 19.000 Euro

Worauf man dabei achten muss und wo man seine Frühpension am besten genießt. Mit 99 Euro zur halben Million, Staatliche Pension trotz Ausstieg; Schweiz, Thailand, Spanien etc.: Was das Leben kostet

Nur mehr Sonne, Sand und warmes Meer – ein Traum, der jede Woche Tausende Menschen in die Trafiken treibt. Doch die Chance, beim Lotto die sechs Richtigen zu tippen, liegt bei 1:8.000.000.

Der Traum vom Ausstieg mit 45 oder 50 Jahren kann aber auch ohne Glück im Spiel in Erfüllung gehen. Man muss dafür auch nicht unbedingt Zocker oder Millionär sein. Mit 500.000 bis 800.000 Euro Kapital ist eine sorgenfreie Pension mit rund 3.000 Euro monatlich möglich. Lesen Sie, wie Sie Ihren Berufsausstieg richtig vorbereiten und wo sich das Frührentnerleben am besten genießen lässt.

Mit einem monatlichen Betrag von 3.000 bis 4.000 Euro netto lebt man komfortabel. Um eine Pension in dieser Größenordnung zu bekommen, braucht man aber mindestens eine halbe Million Euro Kapital. Ein Betrag, der sich mit dem Zinseszinseffekt und dem Faktor Zeit ansparen lässt. Zahlt man 99 Euro über fünfzig Jahre bei einem Zinssatz von sieben Prozent ein, dann hat man am Ende 500.000 Euro am Konto. Doch fünfzig Jahre ist eine lange Zeit – es geht auch wesentlich schneller.

Achtung, Inflation: Wichtig ist die Wertsicherung

Ronald Zilavec, Finanzplaner beim Bankhaus Spängler: „Um sich eine Pension von 3.000 Euro finanzieren zu können, braucht man mindestens 615.000 Euro, denn die Rente sollte wertgesichert sein, damit bei einer 40-jährigen Laufzeit die 3.000 Euro am Ende noch die gleiche Kaufkraft haben und man nicht am Hungertuch nagt.“ Erreicht wird das Ziel mit einer monatlichen Sparrate von 365 Euro über zwanzig Jahre und einem Startgeld der Eltern oder einer Erbschaft über 200.000 Euro. Finanzexperte Zivalek: „Gerade heute sind Erbschaften oder Startgelder in dieser Größenordnung keine Seltenheit mehr.“

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