Nicht privatisieren um der Privatisierung willen

„Bei Privatisierungen ist mit Verstand, Augenmaß und Herz vorzugehen.“

Der rot-schwarze Proporz kostet uns Tausende von Arbeitsplätzen und Millionen an Steuergeldern. Parteien, Kammern, Gewerkschaften und andere halbstaatliche Organisationen regieren, zum Erhalt ihrer Macht – damals wie heute –, zu sehr in die Unternehmen hinein. Positionen werden nicht nach der Qualifikation vergeben, sondern aufgrund der Parteizugehörigkeit. Unzählige Beispiele auch der vergangenen Jahre (Asfinag, Via Donau, AWS u. a.) zeigen uns das deutlich. Dabei ist die derzeit geführte Diskussion rund um die Privatisierung der an die Wand gefahrenen AUA eine besonders kuriose. Das Motto der Verantwortlichen dürfte lauten: Zuerst wirtschaftlich ruinieren und dann gänzlich privatisieren! Ein strategischer Partner für die AUA erscheint aus heutiger Sicht unumgänglich. Der Partner könnte beispielsweise aber auch der Wiener Flughafen statt eines anderen Airliners sein. Bei den Privatisierungen ist aber grundsätzlich mit Verstand, Augenmaß und Herz vorzugehen. Diese drei Aspekte vermisse ich in der derzeitigen Diskussion. Verstand wäre wichtig, um beurteilen zu können, welchen Nutzen eine Privatisierung für den Eigentümer – sprich das Volk – haben würde. Augenmaß und Herz wären bedeutend, um beurteilen zu können, welche Effekte damit erzielt werden können. Standort- und Österreichpolitik müssen dabei unbedingt Vorrang haben! Wirtschaftsrelevante und sozia­le Aspekte müssen dringend im Auge behalten werden. Privatisieren um des Privatisierens willen lehne ich hingegen strikt ab.

Auto & Mobilität

Co2-Ziele 2025: Diese gewaltige Investitionen in E-Autos und Infrastruktur sind notwendig

Geld

4 Gründe, warum es an den Börsen wieder gut läuft

Ein Home-Office im Inland für einen ausländischen Arbeitgeber kann steuerlich rasch als Betriebsstätte des Unternehmens eingestuft werden. Wie das geprüft wird und welche Ausnahmen es gibt.
 

Steuertipps

Wann ein Home-Office eine Betriebsstätte ist

Wirtschaft

IWF: Weltweit 15 Billionen Dollar "Phantominvestitionen"