Netzwerke zum Erfolg

Kontaktpflege ist ein wichtiger Karrierefaktor. FORMAT zeigt, in welchen Zirkeln sich Österreichs Business-Elite trifft und wie man dort hineinkommt.

Sie sind die Zentralfiguren der österreichischen Wirtschaft. Man kennt sie nicht nur wegen ihrer Funktion im eigenen Unternehmen, sie sind auch in diversen Aufsichtsräten, Branchengremien und Interessenvertretungen aktiv und tun sich als Sponsoren von Kultur- und Sportveranstaltungen oder bei Charity-Aktivitäten hervor. Österreichs bestvernetzter Manager ist laut Erhebung des auf wissenschaftliche Netzwerkanalyse spezialisierten Wiener Unternehmens FAS Research Ludwig Scharinger, der mächtige Chef der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.

Durch mehr als 400 Unternehmensbeteiligungen, flächendeckende Präsenz bei allen wichtigen Investitionen im Land, die Einbindung der RLB OÖ in die weitverzweigte Raiffeisen-Organisation, aber auch weit darüber hinausreichende Kontakte wie zum Industriekonzern von Hannes Androsch sitzt Scharinger an den meisten und längsten Schalthebeln der Macht. „Beziehungen sind Sozialkapital“, analysiert FAS-Research-Gründer Harald Katzmair. Das weitere Ranking zeigt, dass sie auch mit Realkapital zu tun haben: Mit Walter Rothensteiner (RZB), Andreas Treichl (Erste Bank), Erich Hampel (BA-CA), Christian Konrad (RZB) und Veit Sorger (Industriellenvereinigung) folgen Manager aus den Machtzentren Banken, Raiffeisen-Reich und Industrie. ÖIAG-Aufsichtsratschef Rainer Wieltsch und sein Vorstand Peter Michaelis, die Energiemanager Hans Haider, Hannes Sereinig (Verbund) und Leo Windtner (Energie OÖ), Magna-Boss Siegfried Wolf und der abgetretene Siemens-General Alfred Hochleitner finden sich im Ranking als bestvernetzte Industriemanager – was zeigt, wie gut die Netzwerkanalyse reale Machtverhältnisse abzubilden vermag.

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