"Neid gibt es auch in der Justiz“

"Neid gibt es auch in der Justiz“

Christian Pilnacek, Leiter der Strafrechtssektion im Justizministerium, über den umstrittenen Untreue-Paragrafen, Fehler der Staatsanwälte und was im Fall Meinl schiefläuft.

Format: Diese Woche ist die Strafrechtsreform in Begutachtung gegangen. Ist sie ein großer Wurf oder bloßes Flickwerk?

Christian Pilnacek: Sie ist weder Flickwerk noch ein großer Wurf. Sie ist ein notwendiger Anpassungsschritt an veränderte Gegebenheiten.

Was ist Ihrer Meinung nach die Haupterrungenschaft dieser Reform?

Es wurde eine lange geforderte Neubewertung der Strafen bei Vermögensdelikten und Strafen gegen Leib und Leben vorgenommen. Es wurde ja in der Vergangenheit vielfach kritisiert, dass die Urteile bei Vermögensdelikten in Relation zu hart ausfallen. Wir schlagen nun eine Strafdeckelung vor, indem wir die Gewerbsmäßigkeit neu definieren und die Wertgrenzen anheben.

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