Nächster Halt: Reform

ÖBB: Infrastrukturminister Werner Faymann vollzieht bei den Bundesbahnen die Reform der Reform. Auch die Asfinag ist Teil der personellen und strukturellen Neuerungen.

Infrastrukturminister Werner Faymann ist angetreten, Ruhe in die staatlichen Infrastrukturgesellschaften ÖBB und Asfinag zu bringen. „Damit diese besser arbeiten können“, sagte er zu seinem Amtsantritt. Bis es so weit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Faymann hat die Reform der Reform ausgerufen. Sowohl personell als auch strukturell. Er reagiert damit auch auf den kritischen Rohbericht des Rechnungshofes.

Am Dienstag und Mittwoch haben die Aufsichtsräte des ÖBB-Konzerns die Ausschreibung von sechs Vorstandsposten beschlossen. Nur eine Woche nachdem überraschend der komplette Dreiervorstand der Asfinag abberufen worden war. Diese Stellen müssen nach der angestrebten Einigung mit den Managern ebenfalls ausgeschrieben werden.

Der Vorstand der ÖBB Holding AG wird von zwei auf vier Mitglieder verdoppelt – was die Opposition als „Umfärbungsaktion“ tituliert und heftig kritisiert. Die jetzigen Vorstände Martin Huber und Erich Söllinger werden der ÖVP zugerechnet. Kommen jetzt zwei „rote“ Vorstände? „Ich berurteile Manager nur nach ihrer Leistung“, kontert Faymann im Interview mit FORMAT.

Die Aufgaben der Holding seien durch Firmenzukäufe und den Zuwachs im Güter- und Personenverkehr mehr geworden. Hinzu kommen demnächst Aufgaben der Dienstleistungsgesellschaft, die aufgelöst werden soll.

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