Moderne Pfadfinder

Mobile Navigationssysteme. Kein anderes Elektronik-Produkt hat so rasant die Imagekurve genommen: vom belächelten „Was brauch ich das“-Schnickschnack zum alltäglichen Gebrauchsobjekt.

Beim Wort „Megatrend“ dürfen sich die Tasten bedächtiger Formulierer schon zieren – da allzu inflationär benutzt. Doch mobile Navis sind ein Phänomen, drauf und dran, alle bisherigen Trends bei elektronischen Geräten hinter sich zu lassen.

Selbst der Handyboom liegt schon im Windschatten der Navigationssysteme: Rund 42 Prozent jährliches Wachstum verzeichnete der Mobilfunkmarkt in Westeuropa zwischen 1995 und 2003, in seinen besten Jahren. Von den mobilen Navigeräten wurden 2006 gegenüber dem Vorjahr gleich 225 Prozent mehr verkauft. Mit diesem Wachstum liegt Österreich auf Platz fünf in Westeuropa, wie GfK ermittelte. Spanien verzeichnete 475 Prozent, Deutschland 300 Prozent Zunahme.

Primäre Absatzschiene in Österreich ist der Elektrofachhandel, 87 Prozent der Navis finden dort ihren Weg zum Käufer. Der stärkste Umsatzmotor für den Fachhandel, aktuell: Der Verband für Elektrotechnik (ÖVE) registrierte 2006 ein Umsatzplus von 38 Prozent bei MP3-Playern, 52 Prozent bei Flat-TVs und satte 153 Prozent bei Navis. Und das
trotz massiven Preisverfalls. Denn im Beobachtungszeitraum 2005/2006 fiel der Durchschnittspreis für digitale Wegweiser laut GfK von 413 Euro um mehr als 38 Prozent auf nunmehr 255, Einsteigergeräte gibt es bereits unter 200 Euro. Analysten erwarten einen weiteren Preisrutsch von etwa 25 Prozent bis 2008.

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