Mode und ihre unterschiedlichen Strömungen

Mode unterliegt einem Phänomen. Tagtäglich ist man von Mode ganz unterschiedlicher Art umgeben, allerdings tut man sich schwer, den Begriff in all seiner Komplexität zu beschreiben und zu erfassen. Im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet man den Begriff als Synonym für Kleidermode, weil hier der Wandel am deutlichsten zu sehen ist.

Versucht man allerdings, den Begriff etwas weiter zu fassen, wird es schwierig. Wodurch definiert sich Mode? Was macht sie aus? Marcel Proust hat es einmal folgendermaßen ausgedrückt: „Die Moden wechseln, da sie selber aus dem Bedürfnis nach Wechsel entstehen.“ Mode erfindet sich also immer wieder neu, bringt neue Impulse für die menschliche Gesellschaft.

Was Mode wird und was nicht, wird maßgeblich durch einige bestimmte Personen beeinflusst, die von den meisten Menschen in der Gesellschaft als Vorbilder und/oder Inspiration empfunden werden. Gab es in früheren Zeiten noch sehr viele unterschiedliche Modeströmungen nebeneinander, setzt sich im Zeitalter der Globalisierung eine immer homogener werdende Mode durch. Massenkonsum, Werbung und Internet sind maßgeblich daran beteiligt, dass immer mehr Menschen immer schneller von neuen Trends erfahren können. Mode und Werbung arbeiten in diesem Fall Hand in Hand, um den Konsumenten dazu zu bringen, einem neuen Trend zu folgen.

Mode als Ausdruck eines individualistischen Weltbilds
Mode kann aber auch Ausdruck eines individualistischen Weltbilds sein – jeder kann heutzutage sein eigener Modeschöpfer werden, wenn er es nur möchte. Erfindungsreichtum und Kreativität sind zwei weitere Aspekte, die mit Mode einhergehen. Auf der anderen Seite stehen das menschliche Bedürfnis nach Abwechslung und neuen Dingen. Um die Wirtschaft anzukurbeln, werden aus diesem Grund immer wieder neue Dinge auf den Markt geworfen, um genau dieses Bedürfnis zu befriedigen. Aufgrund des immer rascheren Wechsels sehen Kritiker in der Entwicklung der Mode bereits einen Stillstand. Sehr oft hört man mittlerweile in diesem Zusammenhang die Aussage, dass es nichts mehr Neues gäbe, weil alles schon einmal dagewesen sei.

Mode unterliegt sehr stark dem persönlichen Geschmack, was Oscar Wilde sehr treffend mit folgendem Satz beschrieb: „Mode ist das, was man selber trägt. Geschmacklos ist das, was andere tragen.“ Um daher den Geschmack möglichst vieler Menschen zu treffen, wird bewusst nicht mehr nur eine Mode propagiert, sondern meistens gleich mehrere Trends zeitgleich. Auf diese Weise wird es jedem ermöglicht, etwas Passendes für sich zu finden, das den persönlichen Stil des Menschen unterstreicht.

Ganz gleich, ob man nun jemand ist, der Mode liebt oder nicht: Man kommt an ihr nicht vorbei, kann sich ihr nicht entziehen. „Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode“, sagte schon Karl Lagerfeld.

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