Milliardengeschäft Anlagebetrug: So schüt- zen Sie ihr Geld vor Gaunern im Nadelstreif

Anlagebetrüger verursachen in Österreich Schäden von bis zu drei Milliarden Euro im Jahr. FORMAT zeigt, mit welchen Methoden die Geldhaie arbeiten und wie man sie abblitzen lässt.

Das Angebot klang verlockend: Man könne ihm, einem erfolgreichen österreichischen Geschäftsmann, eine internationale Bankgarantie im Wert von zehn Millionen Euro wegen eines kurzfristigen Problems zum Preis von nur sieben Millionen verschaffen. In einem halben Jahr wäre das Papier wieder zum vollen Nennwert verkäuflich. So sei kurzfristig ein Gewinn von rund 40 Prozent zu machen. Obwohl der Unternehmer von Experten ausdrücklich vor dieser gängigen Betrugsmasche gewarnt wurde, ließ sich der Mann durch nichts und niemanden abhalten: „Ich lasse mir dieses Geschäft nicht entgehen.“ Er zahlte einen hohen Preis: Seine sieben Millionen Euro verschwanden auf Nimmerwiedersehen in den Fängen internationaler Finanzbetrüger.

Drei Milliarden Euro Schaden pro Jahr. Die kriminellen Geschäfte der Geld-Gauner laufen bestens. Allein in Österr- reich, schätzt der Austro-Chef der Internationalen Handelskammer ICC, Maximilian Burger-Scheitlin, „summiert sich der Schaden durch Anlagebetrug auf drei Milliarden Euro jährlich. Und das Volumen steigt um fünf bis zehn Prozent per annum.“ Die Methoden der Gangster sind höchst unterschiedlich und reichen von Bilanzfälschung über Pyramidenspiele bis zum Passwort-Klau im Internet. Unter den Opfern finden sich alle Bevölkerungsschichten, darunter auch renommierte Manager und bekannte Freiberufler. Umso wichtiger ist es, die Tricks der Betrüger zu erkennen und sich vor deren Machenschaften zu schützen. Im neuen FORMAT-Buch „Gauner, Haie, Dilettanten“ werden spektakuläre Einzelfälle aufgezeigt und Tipps gegeben, um das eigene Vermögen zu schützen.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT

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