Meine erste Million

Lustfaktor Geld. Wie der einstige Fotohändler Walter Nettig, Duty-Free-Pionier Ronnie Seunig oder Zinshaus-Kaiser Günter Kerbler in den erlauchten Kreis der Millionäre aufgestiegen sind – und was die erste Million für sie bedeutet hat.

Millionäre wie Günter Kerbler, Eigentümer der Wiener Immofirma Conwert, spielen die Bedeutung von Reichtum gern herunter. „Ich musste erst lernen, in diesen Dimensionen zu leben“, so der erfolgreiche Unternehmer. Seine erste (Schilling-)Million verdiente er schon 1986 mit einem Zinshaus in Wien-Fünfhaus. Inzwischen ist er 25 Millionen Euro schwer. „Eigentlich wollte ich immer nur meine Familie erhalten können“, meint er.

Wie wäre es aber für solch einen Millionär, wenn er, statt sich mit der möglichst lukrativen Veranlagung seines Kapitals zu beschäftigen, tatsächlich mit mittlerem Gehalt und einer Lebensversicherung auf eine ASVG-Rente zusteuern würde? „Furchtbar“, bekennt Walter Nettig, der mit einer Fotohandelskette 22 Millionen Euro reich geworden ist. „Dann hätte ich meine Lebensziele verpasst.“

Nettig hat den Grundstein für seine erste Million mit einem Fotoladen in Traiskirchen gelegt. 1958 hat er dort bei einem Auftrag des Innenministeriums die Konkurrenz ausgestochen: Er machte Passbilder von den Insassen des Traiskirchner Flüchtlingslagers und kassierte 43 Schilling für vier Fotos. „Heute weiß ich, wie wichtig Gesundheit ist, aber damals war der Blick auf den Konto-stand ein hochemotionales Erlebnis für mich.“

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